360-Grad-Panoramen im Überblick NRW virtuell

Seit einigen Jahren reist WDR.de an spektakuläre Orte in NRW - und die User können virtuell mitreisen. Zum Beispiel ins Bergwerk, an den Ort der Loveparade-Katastrophe oder zum Picknick auf den Ruhrschnellweg. Hier finden Sie alle virtuellen Reiseziele im Überblick.

 

Anleitung: Gehen Sie einfach mit der Maus an den Ort, den Sie besuchen möchten. Sie können mit den Knöpfen in der Karte oben links in die Karte rein- oder aus ihr herauszoomen ("+" bzw. "-"). Die Ansicht lässt sich als Straßen-Karte ("Straße"), Satellitenfoto ("Luftbild") oder eine Mischung aus beidem einstellen ("Hybrid").

Die blauen Markierungen zeigen, an welchen Orten WDR.de 360-Grad-Panoramen oder ähnliche Angebote produziert hat. Wenn Sie mit der Maus über die Markierung fahren, erfahren Sie mehr und können das entsprechende Angebot auswählen. Die blauen Striche kennzeichnen Strecken, also langgestreckte Panoramen. In der Mitte einer jeden Strecke finden Sie eine Information ("i") - klicken Sie auf die Markierung direkt daneben, um zu dem 360-Grad-Panorama zu gelangen. Viel Spaß und eine gute Reise durch NRW!


Stand: 24.09.2012, 08.36 Uhr



Kulturnachrichten

  • Maximilian Schnaus erhält Paul Hindemith-Preis

    Der Paul Hindemith-Preis geht in diesem Jahr an den Organisten und Komponisten Maximilian Schnaus. Die Auszeichnung wird vom Schleswig-Holstein Musik Festival im Rahmen eines Kompostitionswettbewerbs für Orgel vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Maximilian Schnaus wurde 1986 im fränkischen Bad Neustadt geboren. Ausgezeichnet wurde er für seine Komposition "Come sweetest death", die im Juli in Lübeck uraufgeführt wird.

  • Berliner Kurzfilm in Cannes ausgezeichnet

    Beim Filmfest in Cannes hat der deutsche Kurzfilm "Komm und Spiel" den Preis für die beste Neuentdeckung erhalten. Regisseurin Daria Belova erzählt von dem Jungen Grisha, der in Berlin Krieg spielt - bis auf einmal Bilder der Gegenwart mit denen aus dem Zweiten Weltkrieg verschmelzen. Daria Belova wurde in St. Petersburg geboren und studiert seit 2008 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. "Komm und Spiel" ist einer der wenigen deutschen Beiträge beim diesjährigen Filmfest in Cannes.

  • Göttinger Unibibliothek gibt NS-Raubgut zurück

    Die Göttinger Universitätsbibliothek hat NS-Raubgut nach Frankreich zurückgegeben. Dabei handelt es sich um drei Bände zur Kunstgeschichte in Indien und Siam sowie um mehr als 4.000 Landkarten. Bereits im Februar hatte die Universitätsbibliothek 38 Bücher an die polnische Stadt Posen zurückgegeben. Insgesamt haben Wissenschaftler in einem Forschungsprojekt rund 1.100 Bücher aus dem Göttinger Bestand als eindeutige oder verdächtige NS-Raubgutfälle identifiziert. Im Dritten Reich waren neben Kunstwerken auch Bücher in großem Umfang beschlagnahmt und geraubt worden.

  • Höhlenmalereien im Norden Mexikos entdeckt

    Forscher haben im Nordosten Mexikos fast 5.000 gut erhaltene Höhlenmalereien entdeckt. Dargestellt sind unter anderem Menschen, Hirsche, Eidechsen und Tausendfüßler. Nach Auffassung der leitenden Archäologin Martha García Sánchez belegt der Fund, dass in der Region drei Jäger- und Sammlerkulturen aus der Zeit vor der spanischen Eroberung gelebt haben müssen. Sie hätten sich offenbar 200 Jahre lang der spanischen Kontrolle entzogen.

  • Deutsche Theaterlandschaft als Weltkulturerbe

    Die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft soll nach dem Willen des Deutsche Bühnenvereins zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt werden. Der Präsident des Bühnenvereins, Klaus Zehelein, sagte in einem Zeitungsinterview, eine Anerkennung von der UNESCO als Weltkulturerbe werde zwar keinen zusätzlichen Cent in die Kassen spülen. Die Aufmerksamkeit gegenüber der Theaterlandschaft werde aber dann eine andere sein. In Kiel treffen sich die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins.

  • Nike Wagner wird neue Intendantin des Beethovenfestes

    Nike Wagner wird neue Intendantin des Bonner Beethovenfestes. Der Rat der Stadt wählte die Urenkelin von Richard Wagner einstimmig auf den Leitungsposten des Musikfestivals. Nike Wagner folgt auf die scheidende Intendantin Ilona Schmiel, die an die Tonhalle Zürich wechselt. Wagner tritt ihr Amt zu Beginn des kommenden Jahres an. Bekannt wurde die 1945 in Bayreuth geborene Kulturwissenschaftlerin unter anderem durch die kritische Auseinandersetzung mit ihrer Familiengeschichte. Nike Wagner leitet seit 2004 das Kunstfest "Pèlerinages" in Weimar.

  • Streichquartett des 14-jährigen Max Bruch entdeckt

    Eine Frankfurter Wissenschaftlerin hat ein verschollen geglaubtes Streichquartett von Max Bruch entdeckt. Der Komponist war 14 Jahre alt, als er sich damit 1852 um ein Stipendium der Frankfurter Mozart-Stiftung bewarb. Er gewann mit dem Streichquartett ein Vierjahres-Stipendium. Die Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle fand die Handschrift bei Recherchen über die Geschichte der Mozart-Stiftung und ihrer Stipendiaten.

  • Emscherkunst-Projekt erhält UNESCO-Auszeichnung

    Die Freiluftausstellung Emscherkunst ist von der UNESCO als Beitrag zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden. Das teilten die Veranstalter des Projektes in Essen mit. Premiere hatte die Emscherkunst im Kulturhauptstadtjahr 2010. Mit der Ausstellung sollte der Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft künstlerisch begleitet werden. Ab dem 22. Juni folgt für genau 100 Tage eine Neuauflage des Kunstprojektes. Herzstück der Ausstellungsfläche ist wieder die Emscherinsel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal.

  • Europaparlament: Kultur aus Freihandel mit USA ausnehmen

    Das Europaparlament hat sich dafür ausgesprochen, die Kultur aus dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA auszuklammern. Das Straßburger Plenum verlangte in einer Entschließung, dass die "kulturelle und sprachliche Vielfalt Europas" gewahrt bleiben müsse. Kulturschaffende fürchten, dass im Zuge einer Liberalisierung Möglichkeiten wegfallen könnten, Filme und andere Kulturgüter öffentlich zu fördern. Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den USA sollen im Sommer beginnen.

  • Fotografin Leibovitz erhält Prinz-von-Asturien-Preis

    Die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz erhält den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Kommunikation und Humanwissenschaften. Zur Begründung hieß es, Leibovitz habe den internationalen Fotojournalismus dynamisiert. Der Prinz-von-Asturien-Preis gilt als die "spanische Version des Nobelpreises". Er wird alljährlich in acht Sparten vergeben und ist mit jeweils 50.000 Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden den Preisträgern im Oktober vom spanischen Kronprinzen Felipe überreicht.

  • UNESCO Deutschland sorgt sich um kulturelle Vielfalt in der EU

    Die Deutsche UNESCO-Kommission sorgt sich um die kulturelle Vielfalt in der Europäischen Union. Anlass dafür ist das zwischen der EU und den USA geplante Freihandelsabkommen. Dieses Abkommen dürfe nicht zu einem Verbot öffentlicher Förderung von Kultur, Wissenschaft, Bildung und Medien führen, heißt es in einer Erklärung der deutschen Sektion der Weltkulturorganisation UNESCO. Vergangene Woche hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels erklärt, er sorge sich mit Blick auf das Freihandelsabkommen um die Buchpreisbindung in Deutschland. Der Verband forderte die Bundesregierung auf, der EU-Kommission nur dann ein Verhandlungsmandat für das Abkommen zu erteilen, wenn der Kultur- und Mediensektor ausgenommen werde.