Vertonte Fotostrecke zum "Warn-Amt Eifel" Der Bunker von Johannes Rau

In einem Bunker in Kall in der Eifel hätten die NRW-Ministerpräsidenten im Falle eines 3. Weltkriegs weiterregieren können. Seit 1993 in Privatbesitz, ist er nun öffentlich zugänglich. Der Geist des Kalten Krieges weht hier immer noch.

Was hätte der NRW-Ministerpräsident im Falle eines Dritten Weltkrieges gemacht? Er hätte sich mit einem Krisenstab in einen Bunker zurückgezogen. In Urft, einem Ortsteil von Kall in der Eifel, war von 1962 bis 1993 eine Betontrutzburg in Dauerbereitschaft. Die Ministerpräsidenten Franz Meyers (CDU), Heinz Kühn (SPD) oder Johannes Rau (SPD) hätten sich dann ins WDR-Studio des Bunkers gesetzt und zur Bevölkerung gesprochen. So war zumindest das Szenario in den 1960er Jahren.

Der Geist des Kalten Krieges weht auch heute noch in dem Bauwerk, das mit seiner Original-Einrichtung erhalten ist. Ein Privatmann, der Diplom-Ingenieur und Unternehmer Claus Röhling, hat den Bunker 1993 erworben. Am Sonntag (29.03.2009) sind diese Räume erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich im Rahmen einer "Eifel-Bunker-Tour". Sie startet in Ahrweiler beim Bunker der Bundesregierung und endet beim Ausweichsitz der NRW-Landesregierung, wie der Bunker offiziell hieß. Sein Tarnname für die Bevölkerung war "Warn-Amt Eifel".

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