Gründete Polizei Scheinfirma in der Keupstraße?

Das Landeskriminalamt (LKA) hat nach dem Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße 2004 die Anwohner gezielt ausgeforscht. Ein LKA-Sprecher bestätigte am Donnerstag (22.11.202), dass die Behörde auf Bitten der Kölner Polizei verdeckte Maßnahmen durchgeführt habe, äußerte sich aber nicht zu Details.

Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag) setzte das LKA jahrelang verdeckte Ermittler als Mitarbeiter einer Scheinfirma ein. WDR-Recherchen konnten diesen Umstand bisher jedoch noch nicht bestätigen.

Die Behörden gingen von einem Verbrechen unter Zuwanderern aus. Inzwischen wird es der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle NSU zugerechnet.




Stand: 22.11.2012, 15.37 Uhr