Protest gegen US-Netzpolitik "Neue Dimension des Internetkampfes"

Die englischsprachige Wikipedia-Seite ist schwarz. Zahlreiche US-Sites haben für Mittwoch (18.01.2012) Protest angekündigt. Grund sind zwei US-amerikanische Gesetzesvorlagen, die Online-Piraterie und Urheberrechtsverstöße eindämmen sollen - weltweit. Was hinter "Sopa" und "Pipa" steckt, erklärt Medienrechtexperte Thomas Hoeren.

Kommentare zum Thema (8)

letzter Kommentar: 21.01.2012, 12:06 Uhr

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Jean schrieb am 21.01.2012, 12:06 Uhr:
Sorry: Widerstand wird natürlich nur mit einem einfachen " i " geschrieben.
Jean schrieb am 21.01.2012, 12:05 Uhr:
Wiederstand ist manchmal eben Pflicht, erstaunlich wie schnell die Verfechter und Unterstützer dieser unnötigen und unverschämten Gesetze eingeknickt sind. Diese Aktion hat sich gelohnt und kann als voller Erfolg bezeichnet werden.
Themenvorschlag schrieb am 19.01.2012, 09:58 Uhr:
@@Themenvorschlag: Das Fernsehen kann man fast auf die Formel Talkshow+Sport+Comedie=Einschaltquote reduzieren. Das ist billig, schnell gemacht und erfordert wenig Geist. Leider! Information und Unterhaltung mit echtem Tiefgang, also etwas wobei der Zuschauer mitdenken muss, ist zwar vorhanden aber schwer zu finden und wird leicht übersehen, da es keine Regelmäßigkeit gibt. Eine Nachfolgesendung für Computer-Club wäre sicher eine gute Idee.
@Themenvorschlag an den WDR schrieb am 18.01.2012, 14:25 Uhr:
Das wäre nicht schlecht. Leider hat man die einzige Sendung, die sich in unserem hochtechnisierten und vernetzten Land mit dem Computer befasst hat, nämlich den "Computerclub" mit Wolfgang Backes und Wolfgang Rudolph, einfach abgesägt. Aus mir bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen. Man kann heute 24 Stunden Fußball sehen. Bis herunter zur Jugendelf von Bujumbura Burundi. Es gibt aber keine regelmäßige Sendung (mindestens wöchentlich, besser täglich), die sich mit den allumfassenden Themen technischer, aber auch zunehmend gesellschaftlicher Art um den Computer herum beschäftigt. Das kann doch kein Zufall sein. Will man uns dumm halten?
Der Meister schrieb am 18.01.2012, 14:15 Uhr:
Die Musik- und Filmmafia wird siegen! Denn sie bestechen Politiker, vor allem durch Sponsoring, dass ja nun so in Mode gekommen ist. In Köln sind gerade drei Jugendliche, die einen Mann fast ermordet haben, zu ein paar Sozialstunden verurteilt worden. Ein Rentnerehepaar, dass angeblich Schrott von Moses Pelham heruntergeladen haben soll, wurde mit einem Urteil von 50.000 Euro Schadensersatz in den Ruin getrieben. Die organisierte kriminelle Bande der Rechteverwerter hat nun mal die Macht in dieser Welt! Wer als Politiker dagegen ist, wird wie Herr Tauss fertig gemacht. Dann werden halt ein paar Bilder nackte Kinder aufs Handy gespielt, die BILD-Zeitung titelt mit dem Politiker und tötet ihn. Dann hat die Musik- und Filmmafia wieder gewonnen. Die Kreativen selber bekommen nichts von dem Geld ab. Dafür verdienen Abmahnanwälte, diese Metastasen der Justiz, Milliarden mit dem Krieg gegen Unschuldige.
Marx schrieb am 18.01.2012, 13:58 Uhr:
@Wassertrinker: Die Diskussion wird doch immer wieder von diesen Geldgeiern aus der Unterhaltungsindustrie angestoßen. Die bekommen ja den Hals nicht voll genug. Und denen geht es nicht um die Rechte der Künstler, sondern allein um ihre Profite. --- Der Gesetzgeber sollte dieser Mafia endlich einen Riegel vorschieben!!!
Wassertrinker schrieb am 18.01.2012, 13:46 Uhr:
Diese Diskussion ist unnötig und überflüssig.
Themenvorschlag an den WDR schrieb am 18.01.2012, 12:51 Uhr:
Ich würde es begrüßen, wenn der WDR mal eine kleine Dokumentation zum Thema Urheberrecht machen würde, in der die modernen Alltagsprobleme mal behandelt werden. Beispielsweise: Viele singen/spielen populäre Lieder nach (Coverversionen) und setzen diese ins Internet. Was kann das rechtlich für Folgen haben? Oder: Es ist erlaubt Fotos selbst zu erstellen und diese zu veröffentlichen (solange keine Persönlichkeits- und Markenrechte verletzt werden) zum Beispiel von Häusern oder öffentlichen Kunstwerken. Es ist aber verboten aus veröffentlichten Liedern die Noten heraus zu hören und zu veröffentlichen. Wieso eigentlich? Wieso werden Ohr und Auge rechtlich derart ungleich behandelt? Das Auge darf sogar technisch unterstützt werden, das Gehörte darf nicht mal ohne technische Hilfsmittel veröffentlicht werden? Es gibt sicherlich noch viele Fragen dazu. Deshalb wäre eine Doku oder Reportage dazu sicherlich sehr interessant.
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