Lebensmittel einkaufen im Netz: Online-Theke statt Ladenschluss?
Die rot-grüne Regierung will wieder strengere Regeln für den Ladenschluss. Was aber tun, wenn Supermärkte künftig wieder früher schließen? Längst kann man vom Computer aus Lebensmittel einkaufen. Die Angebote der so genannten Online-Frischetheke sollten aber gut geprüft werden.
Kommentare zum Thema (18)
letzter Kommentar: 23.01.2012, 15:04 Uhr
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- Rolf schrieb am 23.01.2012, 15:04 Uhr:
- Sollen die mit ihren Ladenöffnungszeiten machen was sie wollen. Dann hat sich der Ladeneinkauf bald so weit erledigt, dass die Ladengeschäfte immer mehr Mitarbeiter freisetzen müssen. Das haben die dann selber zu verantworten. Das Internet hat 24 Stunden geöffnet wen interessieren da noch Ladenöffnungszeiten! Wenn Ladengeschäfte da mithalten wollen müssen sie den Kunden etwas bieten, Öffnungszeiten rund um die Uhr sind da zumindest in den Städten unverzichtbar. Wenn die Gewerkschaften, die Kirchen und die Arbeitnehmer im Eizelhandel der Meinung sind, dass es zuviele Jobs im Einzelhandel gibt und auf Arbeitsplätze verzichtet werden kann dann sollen die ruhig weiter machen mit ihren dümmlichen Bestrebungen die Öffnungszeiten wieder zurückzufahren.
- anonym schrieb am 22.01.2012, 08:10 Uhr:
- zwei drei im Lebensmittelbereich, wo man noch Lebensmittel einkaufen kann. Der Bedarf sollte den Menschen angepaßt werden, nicht die Menschen dem Bedarf. Ich meine das insoweit, daß die Verhältnissmässigkeit stimmen sollte, nicht die Geschäftszeiten nach oben verändern, sondern die Arbeitszeiten sollten insgesamt stimmig irgendwie sein. Allzeit bereit unser Leben nach der Arbeitswelt zu richten und richten zu müssen, ist für diese Zeit aus meiner Sicht nicht allein nur modern und zeitgemäss, sondern entspricht teils früheren Zeiten. Wir sind was bestimmte Themen betrifft vor allem den Umgang mit Menschen wohl eher auf dem Weg zurück in die Steinzeit und das ist doch traurig. Könnte gerade heute die Arbeitswelt sehr viel eröffnen und bieten, wenn nicht nur Gewinne und anderes im Vordergrund stünde, sondern den Menschen am besten zu dienen, in dem man ihr Leben einbindet und berücksichtigt. Dann wäre es gewiß optimal.
- anonym schrieb am 22.01.2012, 08:04 Uhr:
- IT-Mensch Danke für Ihre offene Antwort. Ich hatte früher auch ein Problem damit, wenn ich von der Arbeit kam, schlossen die Geschäfte. Insoweit habe ich die neuen Zeiten begrüßt. Aber heute sehe ich wie es läuft und das mißfällt mir teils sehr. Ich begrüße auch den Online-Kauf für Menschen die darauf angewiesen sind, so ist es nicht. Andererseits solange man nicht muß, sollte man schauen. Letztlich ist entscheidend wie wir was aus etwas machen, denke ich. Mißbrauch des Personals war damals sicher nicht mit eingeplant. Und wir als Verbraucher sollten schauen, daß sich da nicht noch mehr negativ ändert. Ich verstehe Sie ja. Aber denke wir sollten schauen wie wir zurecht kämen, wenn es das alles so nicht gäbe und dann wägen. Das immer höher immer mehr geht auf Kosten unserer Mitmenschen und wir sollten schauen welchen Anteil wir haben und nehmen und wie wir dazu stünden, wären wir in deren Situation. Alternativ könnte es in jeder großen Stadt oder am Ort Abendmärkte geben ...
- Frank schrieb am 19.01.2012, 23:38 Uhr:
- Lebensmittel sind das einzige, was ich noch im Laden kaufe, alles andere kaufe ich online. Aber wenn die Ladenzeiten wieder verkürzt werden, werde ich auch Lebensmittel online kaufen. Ich gehe um 9.00 aus dem Haus und bin gegen 20.00 Uhr zurück. Früher musste ich dann schon mal an der Tanke Brot, Milch oder Wurst kaufen. Heute freue ich mich darüber, dass ich noch in Ruhe in den Supermarkt kann. Es gibt eben immer weniger Menschen mit einem 9 to 5 Job.
- IT-Mensch schrieb am 19.01.2012, 19:03 Uhr:
- @anonym: Ich hatte mich auf einen Kommentar von einem ebenfalls "Anonym" bezogen welcher mittlerweile von der Redaktion gelöscht wurde! Sie haben im Grunde ja Recht. Aber wenn ich von meinen Arbeitszeiten ausgehe dann sind lange Öffnungszeiten für mich notwendig und die Möglichkeit Online Dinge zu kaufen ist fast ein Segen. Natürlich möchte ich nicht das Menschen schlecht behandelt werden! Es ist alledings leider nicht zu vermeiden das alternative Vertriebswege wie z.B. Onlineshops den stationären Ladengeschäften Kunden wegnehmen. Durch den deutlich geringeren Personalbedarf von Onlineshops können diese natürlich auch günstigere Preise machen. Wenn ich die Vorteile für mich betrachte kann ich mich eigentlich nicht mehr für ein Ladengeschäft entscheiden nur damit das dortige Personal seinen Arbeitsplatz behält, schon gar nicht wenn ich das zeitlich auch noch planen muß.
- anonym schrieb am 19.01.2012, 16:05 Uhr:
- IT-Mensch, ich habe nichts dergleichen geäußert. Schichtdienst im Einzelhandel mit normalen Arbeitszeiten und entsprechendem Gehalt wäre es ja noch, gäbe es dies. Gibt es aber leider nicht für alle. Für die meisten ist der Job das Leben und das Leben ist mehr als Job. Ich denke, man darf dem Leben anderer durchaus Wichtigkeit verleihen und Rücksicht nehmen. Die gleiche Rücksichtnahme die wir für uns selbst erwarten. Viele Familien leiden heute unter der Arbeitswelt, psychisch wie physisch. Die Krankenkosten ist selbstredend. Bedenken Sie, daß Ihr Leben auch nur so laufen kann, weil anderes so ist. Eine Frage: Möchten Sie auch rationalisiert und schlecht behandelt werden, ich denke nicht. In der Form sollte man auch mit anderem umgehen und nicht nur die eigene Bequemlichkeit voranstellen. Gäbe es kein Internet, müssten sie die Füsse bewegen und in den Laden gehen. Aber deswegen Arbeitsplätze zu rationalisieren kann und sollte es nicht sein. Wir sollten überlegen was wir ...
- IT-Mensch schrieb am 19.01.2012, 15:29 Uhr:
- @Anonym: Was hat es mit blind oder bekloppt zu tun wenn man sich das Leben einfacher macht? Ich kaufe, bis auf Lebensmittel, mittlerweile auch fast alles Online. Das klappt wunderbar und ist in aller Regel auch noch deutlich Preiswerter als im Ladengeschäft. Es wäre in der Tat bekloppt auf diese Vorteile, aus falscher Rücksicht auf die subjektive Situation der Arbeitnehmer im Handel, zu verzichten. Es gibt so viele Branchen wo Schichtdienst zum Alltag gehört das ich die Argumentation von Familienleben und Kirche ect. ,in Bezug auf Arbeitnehmer im Handel, schon richtig unverschämt finde! Mein Leben wird durch lange Öffnungszeiten bis in die Nachtstunden angenehmer weil ich mir keine Gedanken mehr darüber machen muß wann ich einkaufe damit die Läden noch auf haben. Die Läden sollten eigentlich immer offen haben. Dann würde ich auch wieder mehr in Ladengeschäften einkaufen.
- anonym schrieb am 19.01.2012, 14:55 Uhr:
- Ich denke, man kann den Ladenschluß zurückfahren und sollte dies auch, mit Rücksicht auf die betroffenen ArbeitbnehmerInnen. Allzeit bereit ist zwar schön und gut, muß aber nicht sein. Damals sollte zur Öffnung des Ladenschlusses Arbeitsplätze, mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Leider nutzte der Einzelhandel die Situation aus und schuf mehr Minijobs und härtere Arbeitszeiten für die MitarbeiterInnen. Von mehr regulären wie es angedacht war ist also nicht die Spur. Was ich interessant fände und gelten lassen würde, wäre vielleicht einen Laden rund um die Uhr am Bahnhof wie es in Berlin der Fall ist. Das finde ich ist vertretbar. Alles andere ist eingerissen und macht Familienleben und anderes eher kaputt, was nicht sein muß. Auch in anderen Bereichen. Wir arbeiten um zu leben nicht um zu arbeiten. Online Käufe sind nicht schlecht, für Menschen die an das Haus gebunden sind, machen aber dauerhafte Anwesenheit nicht unbedingt erforderlich. Insoweit.
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