Tipps zum Umgang mit elektronischer Post Kampf gegen die E-Mail-Flut

Von Insa Moog

150 ungelesene E-Mails im Postfach? Alle Nachrichten zu lesen kostet viel Zeit. Die Firma Henkel hat sich zum Jahresende daher eine E-Mail-Pause verordnet. WDR.de zeigt Tricks für effizientere Mails und Alternativen.

Kommentare zum Thema (13)

letzter Kommentar: 28.12.2011, 14:04 Uhr

Abydos schrieb am 28.12.2011, 14:04 Uhr:
ich halte es - mit verlaub - fuer weltfremd, die e-mail an sich zu verteufeln, also wieder einmal den ueberbringer der boesen nachricht zumindest zu pruegeln. aus meiner erfahrung kann ich nur den einen schluss ziehen, leute, die nicht in der lage sind, die wundervolle und segensreiche erfindung der e-mail sinnvoll zu nutzen, sondern als modernes terrorinstrument missverstehen oder ahnungslos als solches benutzen, koennen in aller regel auch nicht ordentlich telefonieren oder ordinaere analog-briefe mit der hand schreiben. diese zeitgenossen haben schlicht und ergreifend eine massive stoerung ihres kommunikationverhaltens, dass mit der e-mail nur ein weiteres spielzeug erhalten hat. ich habe schon versucht, besonders hartnaeckige e-mail-terroristen mit telefonaten "auszubooten", mit dem ergebnis, dass ich fortan per telefon von diesen leuten terrorisiert wurde, bis ich wieder auf die e-mail umstieg. ohne e-mail waere ich nicht mehr arbeitsfaehig. punkt. ich denke es geht vielen so ...
Kondolenz Kloppstock schrieb am 28.12.2011, 09:35 Uhr:
@Sabine: Ein sicheres Zeichen für eine Überbesetzung in Ihrer Abteilung. So lange sich Mitarbeiter noch eifersüchtig über die Anzahl eingehender E-mails unterhalten können, gibt es anscheinend nicht ausreichend Arbeitsaufgaben im Team. Eine Reduktion der Belegschaft kann hier Wunder vollbringen und der Neid auf eingehende Korrespondenz wird als angenehmer Nebeneffekt reduziert.
Sabine schrieb am 26.12.2011, 20:07 Uhr:
@Detlefaus Duisburg: Ihnen kann ich nur zustimmen. Es gibt Kolleg_Innen, die sich selbst noch mit den eingehenden Spams brüsten und stolz sind, wieviele e-mails sie am Tag verzeichnen können...
Klaus Lohmann schrieb am 24.12.2011, 09:57 Uhr:
@"Gruß, Jan.": Für Menschen in Notlagen und mit eingeschränktem Horizont können solche "Vorlagen" vielleicht nützlich sein. Der Artikel befasst sich allerdings mit dem Friedenszustand und normal gebildeten Bürgern. Ihnen ebenso eine kriegs- und behörden-befreite Weihnacht!
Gruß, Jan. schrieb am 24.12.2011, 02:20 Uhr:
Ich war längere Zeit als Offizier bei der Bundeswehr. Dort sind Meldungen "normiert", d. h. es gibt klare schablonenartige Vorlagen (für verschiedene Anlässe), wie Mitteilungen - ob schriftlich oder mündlich - zu verfassen sind. Und naturlich dafür, wann sie überhaupt mit welcher Priorität abgesetzt werden sollen. Das strukturiert den Verfasser, und das strukturiert den Empfänger, der die Nachricht schnell nach einem vorgegebenen Schema verstehen, be- und abarbeiten kann. Das kann ich nur weiterempfhehlen! Ansonsten für (fern-)mündliche Absprachen, Büromensch: Die "Aktennotiz". Ein kurzes einseitiges Gesprächsprotokoll. - So, jetzt aber schnell raus mit der Massen-E-Mail bzgl. Weihnachtsgrüßen...! In diesem Sinne, Gruß, Jan.
Kai-Uwe schrieb am 23.12.2011, 17:39 Uhr:
@DetlefausDuisburg. Ihre Kommentare sind stets von entlarvender Genauigkeit. Sie beobachten neben dem Thema auch gleichzeitig die Auswirkungen auf die Gesellschaft und führen sie ad abdurdum. Und das häufig mit beißendem Spott. Ganz großes Kino! Chapeau. Herzliche Weihnachtsgrüße aus Köln.
Frank schrieb am 23.12.2011, 14:09 Uhr:
Es scheint, als würden die meisten Menschen noch auf klassische Art und Weise arbeiten. Meine Arbeit besteht zu über 50% aus Emails. Das hat nichts mit Meinungsaustausch o.ä. zu tun. Ich bekomme meine Arbeitsaufträge per Email, leite sie per Email an die Mitarbeiter weiter, die den Auftrag zu erledigen haben, bekomme per Email Mitteilung, dass alles erldeigt ist und gebe diese Info per Email weiter an den 'Kunden', der auch andere Mitarbeiter im Haus sein können. Das Gute daran ist, dass ich von überall aus arbeiten kann. Ich brauche nur Zugang zu meinem Email-Postfach. Die meisten Dateien, die ich zur Arbeit brauche, liegen als Email, Kontakt oder Kalendereintrag vor. Auf Email verzichten? Dann kann ich meine Arbeit nicht mehr erledigen.
Klaus Lohmann schrieb am 23.12.2011, 12:04 Uhr:
Da die Studie ja unter "Entscheidern" erstellt wurde, gibt der "Kommunikationsprofi" auch gleich die Tipps, die schon vor 20 Jahren die Runde machten und seitdem weder von Entscheidern noch von Nicht-Entscheidern befolgt werden. Und die Zielsetzung dieser Tipps, möglichst wenig mit "Unnützem" belästigt zu werden - keine längeren Ausführungen, keine Diskussionen, bloß keine Deklaration als "wichtig!" - scheint dann auch eher das Bequemlichkeitsgefühl der sog. Entscheider wider zu spiegeln als echtes Kommunikationsbedürfnis. Kleiner, wirklich effektiver Tipp: Zur Beantwortung *keine* Vollzitate, sondern nur das zitieren, worauf man dann strukturiert antworten will. Niemand will seine eigenen Mails inkl. Signaturen, Anhängen und Disclaimern immer wieder nochmal lesen.

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