Aussage bringt keine Klarheit: Gutachter im Envio-Prozess muss nacharbeiten
Sind die Erkrankungen von Envio-Mitarbeitern auf erhöhte PCB-Mengen in ihrem Blut zurückzuführen? Eine klare Verbindung könne nicht hergestellt werden, sagte ein Gutachter am Mittwoch (04.07.2012) im Envio-Prozess aus. Jetzt sollen weitere Untersuchungen folgen.
Kommentare zum Thema (19)
letzter Kommentar: 04.07.2012, 20:25 Uhr
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- Rukorot schrieb am 04.07.2012, 20:25 Uhr:
- Die Argumentation und die Aussagen der Gutachter ist an Zynik nicht mehr zu überbieten !
- Gaukely schrieb am 04.07.2012, 19:54 Uhr:
- Nicht das Gesetz ist schuld, dass die geschädigten Arbeiter keine Rechte haben. Es ist der Gesetzgeber, die Politik, die eine Entschädigung in solchen Fällen nicht vorsieht. Wir benötigen dringend ein Haftungsgesetz, welches die Beweislast dem Schädiger zuschreibt. Und wer mit giftigen Stoffen umgeht, der hat sich gefälligst so zu versichern, dass er den Schaden, wenn schon nicht wieder gut machen, wenigstens mildern kann. Und der sollte eine hohe Haftstraße befürchten müssen. Solange das Haftungsrecht ist wie es ist, solange werden solche Leute ungeschoren davonkommen, und solange werden solche solche Leute ungestraft weiter machen.
- heinzb aus nrw schrieb am 04.07.2012, 19:30 Uhr:
- Auch Kohl und Konsorten waren Korrupt, warum sollen es Gutachter nicht ein ???
- Bonner schrieb am 04.07.2012, 16:49 Uhr:
- U. K.und EM@, ich kann euch nur zustimmen, über die NRW Justiz kann man nur staunen und sich ärgern. Bei uns in Bonn wird die ehem. SPD OB Diekmann, trotz eines dubiose Bauskandals, nicht zur Rechenschaft gezogen. Interessant ist auch wie der WDR dieses Thema flach hält. Das Gleiche gilt für den West LB Skandal. Trotz des riesigen Verlustes von 18 Milliarden wird auch hier niemand zur Rechenschaft gezogen. Man muß sich manchmal fragen ob es in NRW überhaupt noch eine funktionierende Justiz gibt.
- Bulli1 schrieb am 04.07.2012, 16:39 Uhr:
- Endlich der Beweis! Die Vergifteten haben sich die Schäden selbst zugefügt! Der Unternehmer hat nichts mit den Folgen zu tun! Er war immer auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter bedacht! Natürlich sind auch die Behörden, die kontrollierten, unschuldig! Sie haben ebenfalls ihr Bestes gegeben! Mehr war nicht drin! Letztlich kann sich ein Beamter nicht um alles kümmern! Und es muß mal festgestellt werden, daß niemals auch nur ein Euro geflossen ist! Das muß mal gesagt werden!
- EM schrieb am 04.07.2012, 16:30 Uhr:
- Geld regiert die Welt. Wer Geld hat kann sich mit teueren Anwälten die Freiheit kaufen. Unser Rechtssystem ist nur noch zum heulen.
- U.K. schrieb am 04.07.2012, 15:23 Uhr:
- Es ist eine Unverschämtheit wie Envio hier argumentiert. Anstatt Verantwortung dafür zu übernehmen, daß Mitarbeiter wissentlich einer Gesundheitsgefährdung ausgesetzt worden sind, wird hier versucht, diesen Mitarbeitern einen unsoliden Lebenswandel zu unterstellen. Wenn Envio damit durchkommt, kann man an unserem Rechtssystem nur noch verzweifeln.
- Mark 35 schrieb am 04.07.2012, 15:21 Uhr:
- Das ist ein Skandal und eine schallende Ohrfeige ins Gesicht für die fahrlässig, nicht unterwiesenen, eingesetzt Arbeiter und Leiharbeiter dieser dubiösen Firma. Wieder mal ein Fall von: das Recht ist auf der Seite von denen die den teuersten Gutachter und Rechtsverdreher kaufen können. Dieses Land und seine Justiz k..... mich langsam echt an :-((( Der Verantwortliche von ENVIO müßte die Menge des Zeugs fressen, die er seinen Mitarbeiter nugemutet hat- mal sehen ob das nicht gesundheitsschädlichg ist !!!
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