Aktuelles - Loveparade 2010 - Zeitgeschichtliches Archiv

Zwei trauernde reichen sich ein Grablicht vor dem Unglücksort

Neuer Ombudsmann für Loveparade-Opfer Hilfe auf dem Weg zurück ins Leben

Mit Pfarrer Jürgen Widera setzt die Stadt Duisburg fast drei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe einen Ombudsmann für die Betroffenen ein. WDR.de sprach mit ihm über seine Arbeit, Interessenskonflikte und Wunden, die nicht verheilen. [mehr]


Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade

Am zweiten Jahrestag der Katastrophe Tiefe Trauer um Loveparade-Opfer

Tiefe Trauer in Duisburg: Am zweiten Jahrestag der Loveparade-Tragödie haben am Dienstag hunderte Betroffene und Angehörige der Opfer gedacht. 21 Menschen waren damals bei dem Unglück ums Leben gekommen, über 500 wurden verletzt. [mehr]

Ein Mann und eine Frau stehen am Ort des Loveparade-Unglücks in Duisburg und lesen eine Informationstafel. Video Loveparade-Angehörige gedenken der Opfer (02:57 Min.) WDR aktuell vom 24.07.2012

1.000 Kerzen für die Loveparade-Opfer "Hier sind die Erinnerungen"

In der Nacht zum 24. Juli 2012 haben 1.000 Kerzen das Gelände des ehemaligen Duisburger Güterbahnhofs erleuchtet. Dort, wo vor zwei Jahren 21 Menschen in einer Massenpanik ums Leben kamen. Bei all der Trauer fällt eines auf: Die große Wut ist weg. [mehr]

Polizisten stehen am 24.07.2010 in Duisburg auf der Loveparade an dem gesperrten Tunnel

Der Stand der Ermittlungen Die berechenbare Katastrophe

Wer trägt die Schuld an der tödlichen Massenpanik der Loveparade in Duisburg? Nach knapp zwei Jahren hat die Sonderkommission der Polizei ihre Ermittlungen fast abgeschlossen. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie die insgesamt 17 Beschuldigten anklagt. [mehr]


Interview mit Loveparade-Ombudsmann Größtmögliche Hilfe geben

Im August 2010 wurde Wolfgang Riotte zum Ombudsmann für die Opfer der Loveparade-Katastrophe ernannt. Seit knapp zwei Jahren kümmert er sich um Verletzte und Angehörige. WDR.de sprach mit Riotte über tiefe Traumata und schnelle Hilfe. [mehr]

600 Quadratmeter Gedenkfeld Einigung über Loveparade-Gedenkstätte

Knapp zwei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe hat sich der Duisburger Stadtrat auf eine Gedenkstätte geeinigt. Die Bürgervertretung genehmigte mit dem Bebauungsplan für ein Möbelhaus auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände den Bau eines rund 600 Quadratmeter großen Gedenkfeldes. [mehr]

Sören Link als Nachfolger gewählt Die Ära Sauerland ist vorbei

Knapp zwei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe ist die Ära Sauerland endgültig vorbei. Im Februar 2012 wurde der Oberbürgermeister von den Bürgern abgewählt. Fünf Monate später hat Duisburg ein neues Stadtoberhaupt: den Sozialdemokraten Sören Link. [mehr]


Notfallseelsorger zieht Bilanz Überlebende brauchen noch lange Hilfe

Viele Teilnehmer der Duisburger Loveparade haben die Katastrophe längst noch nicht verarbeitet. Erschütternde Einblicke in deren Seelenleben gab Uwe Rieske, evangelischer Landespfarrer für Notfallseelsorge. [mehr]

2.500 Euro Loveparade-Entschädigung? Schmerz ist schwer zu berechnen

Wie viel Entschädigung steht den Angehörigen der Loveparade-Opfer zu? Die Axa-Versicherung hat einer Mutter, deren Tochter ums Leben kam, jetzt 2.500 Euro angeboten. [mehr]

Mahnmal an Opfer übergeben Erinnerungsort für 21 Tote

Hunderte Menschen waren dabei, als am Sonntagmittag (26.06.2011) den Duisburger Bürgern das Loveparade-Mahnmal übergeben wurde. Aus Spenden finanziert, steht es nun nahe der Unglücksstätte, um an die Opfer zu erinnern. [mehr]



Verzweifelte Besucher der Loveparade

Neues Gutachten zur Loveparade Katastrophe mit Ansage?

Die Loveparade-Katastrophe war vorhersehbar: Zu diesem Ergebnis kommt das Gutachten, das dem WDR vorliegt und das ein britischer Wissenschaftler im Auftrag der Duisburger Staatsanwaltschaft erstellt hat. [mehr]

Großes Gedränge am unteren Ende der Rampe, die zum Festivalgelände der Loveparade führt.

Suche nach den Ursachen der Tragödie Veranstalter erhebt Vorwürfe gegen Polizei

Der Loveparade-Veranstalter gibt der Duisburger Polizei die Schuld an dem verheerenden Gedränge. Sie habe Anweisung gegeben, die Besucherschleusen vor dem Tunnel zu öffnen. [mehr]

Duisburgs OB Adolf Sauerland, Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller, stellv. Polizeipräsident von Duisburg Detlef von Schmeling sowie Ordnungsdezernent und Leiter des Krisenstabs Wolfgang Rabe (r-l) am Sonntag (25.07.10) bei einer Pressekonferenz auf dem Podium.

Tote und Verletzte durch Panik in Duisburg Trauer, Wut und viele offene Fragen

Die Loveparade begann als fröhliche Party und endete in einer Katastrophe. Nun ist die Suche nach den Verantwortlichen in vollem Gange. Am Sonntag (25.07.10) blieben die Zuständigen auf einer Pressekonferenz die meisten Antworten schuldig. [mehr]