3. Liga

Preußen Münster meldet sich zurück

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Perfekter Einstand für Horst Steffen: Mit Preußen Münster gelang ihm in seinem ersten Spiel als neuer Cheftrainer ein 2:0-Sieg gegen Rot Weiß Erfurt. Kurios: Die Halbzeitpause des Spiels dauerte 35 Minuten.

Der Neustart für Preußen Münster ist geglückt: Unter dem neuen Trainer Horst Steffen gelang den Westfalen vor 6.338 Zuschauern ein 2:0 Sieg gegen Rot Weiß Erfurt. Damit meldet sich Preußen nach einer Durststrecke von sieben sieglosen Spielen wieder im Rennen um einen Aufstiegsplatz zurück.

Münster erwischte einen perfekten Start in die Partie. In der 6. Minute setzte sich Philip Hoffmann auf der rechten Angriffsseite durch, passte auf den freistehenden Rogier Krohne an die Strafraumgrenze, der mit einer Direktabnahme unhaltbar ins lange Ecke traf. Nur zehn Minuten später war es Krohne, der den Ball erneut über die rechte Seite in den Strafraum flankte. Dort setzte sich Sturmpartner Marcel Reichwein gegen zwei Erfurter Verteidiger durch und köpfte zum 2:0 ein.

Starke rechte Angriffsseite

Insgesamt zeigte sich Münster trotz der schlechten Witterungs- und Platzbedingungen spielerisch stärker als der Gegner aus Erfurt. Vor allem über die rechte Angriffsseite mit dem immer wieder nachrückenden Verteidiger Björn Kopplin und Philipp Hoffmann bauten die Westfalen in der ersten Halbzeit viel Druck auf.

Mehr als eine halbe Stunde Halbzeitpause

Beide Mannschaften hatten dann viel Zeit, sich von der ersten Halbzeit zu erholen. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hatte sich verletzt und konnte wegen eines eingeklemmten Nervs nicht weitermachen. Und da in der 3. Liga kein vierter Offizieller als Back-up an der Linie steht, dauerte die Suche nach einem Ersatz etwas länger. Schließlich übernahm Schiedsrichter-Assistent Marcel Gasteier die Rolle von Steinhaus und seinen Job übernahm Florian Kaposty, der sonst vor allem Spiele der Landesliga leitet und als Zuschauer im Stadion war.

Weniger Tempo in der 2. Halbzeit

Im zweiten Durchgang ergriffen die Erfurter mehr und mehr die Initiative, während Münster etwas Tempo rausnahm. So kamen die Erfurter zwar zu mehr Chancen, konnten aber den Anschlusstreffer nicht erzielen - zumal sie nach einer gelb-roten Karte für Christoph Menz die Schlussphase in Unterzahl bestreiten mussten.

Stand: 30.01.2016, 14:23