Kießling bleibt in Leverkusen

Stefan Kießling

Ansage von Bayers Chefetage

Kießling bleibt in Leverkusen

Bayer Leverkusen hat die schwelende Diskussion um einen möglichen Abgang von Stefan Kießling für beendet erklärt. Der Stürmer, der zuletzt selbst Wechselabsichten geäußert hatte, bleibt bis 2017 in Leverkusen.

Nach einem Gespräch mit Sportchef Rudi Völler und Manager Jonas Boldt ist ein vorzeitiger Wechsel des 31-Jährigen zumindest vorerst vom Tisch. Dies bestätigte der Klub am Dienstag (15.12.2015. Bayer-Geschäftsführer Michael Schade fügte hinzu: "Das stand für mich schon vorher außer Frage."

Unzufrieden mit Reservistenrolle

Kießling hatte zuvor Wechselabsichten zur Winterpause geäußert, weil er in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga nur in neun der bislang 16 Spiele für die Startelf berücksichtigt worden war. Sein Vertrag ist noch bis 30. Juni 2017 datiert. Trainer Roger Schmidt hatte in dieser Saison vor allem auf den mexikanischen Neuzugang Javier "Chicharito" Hernandez gesetzt, der in 20 Pflichtspielen 17 Tore erzielte.

Nachdem Kießling (zwei Treffer) und Hernandez per Hattrick beim 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag alle Tore geschossen hatten, revidierte Schmidt seine Meinung, dass das Duo gemeinsam nicht gut funktionieren würde: "Das kann auch große Zukunft haben."

Vertragsverlängerung über 2017 hinaus?

Der Vertrag von "Kies", bei den Fans die größte Identifikationsfigur, läuft noch bis 30. Juni 2017. Völler will nach Informationen der Bild-Zeitung den Vertrag mit Kießling sogar über 2017 verlängern. Außerdem soll der Oberfranke nach Karriereende weiter an Bayer gebunden werden. Seit 2006 stürmt Kießling, der von Klubs aus dem In- und Ausland umworben wurde, für die Rheinländer.

Stand: 15.12.2015, 11:30