Dembélé suspendiert - BVB-Profi erhält "saftige" Geldstrafe

Dortmunds Dembele im Training

Dembélé suspendiert - BVB-Profi erhält "saftige" Geldstrafe

  • BVB lehnt Barca-Angebot für Dembélé ab.
  • Transfer nach Barcelona laut BVB aktuell unwahrscheinlich.
  • BVB verdonnert Profi wegen Fernbleibens vom Training zu hoher Geldstrafe.

Ein Wechsel von Ousmane Dembélé von Borussia Dortmund zum FC Barcelona ist nach Angaben des Fußball-Bundesligisten vom Donnerstag (10.08.2017) "aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich". Das teilte der börsennotierte BVB in einer Ad-hoc-Meldung mit. Der Verein bestätigte, dass es mit den Katalanen ein Gespräch über einen möglichen Transfer des 20 Jahre alten Franzosen gegeben habe.

Dembélé taucht ab und wird suspendiert

Vor der Nachricht vom zunächst geplatzten Transfer hatte es schon am Donnerstagvormittag Aufregung um den Franzosen gegeben. Das Sturmjuwel fehlte unentschuldigt beim Training. Die Reaktion des Dortmunder Sportdirektors Michael Zorc kam prompt. Dembélé wird "in Absprache mit dem Trainer zunächst bis nach dem Pokalspiel am kommenden Wochenende vom Trainings- und Spiel-Betrieb suspendiert." Zorc erläuterte zudem, dass sich Dembélé entgegen anderslautender Berichte in Dortmund aufhalte.

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Sportschau | 10.08.2017 | 00:41 Min.

Saftige Geldstrafe

Nach der vorläufigen Suspendierung muss der Spieler mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Nach Sportdirektor Michael Zorc kündigte auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Konsequenzen für den Franzosen an. "Dieses Verhalten werden wir natürlich sanktionieren», sagte Watzke den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Freitag). Die Höhe der Strafe soll im "unteren sechsstelligen Bereich" liegen.

Angebot war nicht marktgerecht

Zu den Gesprächem mit Vertretern des FC Barcelona erklärten die Dortmunder, es habe ein Angebot gegeben, "welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach". Dieses Angebot habe der BVB daher abgelehnt.

Transfer "aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich"

Da bis Donnerstag kein anders lautendes Angebot des FC Barcelona vorlag, sei derzeit mit einem Transfer des Spielers zum FC Barcelona nicht zu rechnen "und dieser aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich", hieß es von BVB-Seite weiter.

Stand: 11.08.2017, 11:50