BVB-Chef Watzke setzt Aubameyang Ultimatum

Hans-Joachim Watzke

BVB-Chef Watzke setzt Aubameyang Ultimatum

  • Ultimatum für wechselwilligen BVB-Stürmer.
  • China und Paris sind keine Option mehr.
  • AC Mailand macht Interesse an Aubameyang öffentlich.
  • Watzke spricht sich für Aubameyang-Verbleib aus.

Hans-Joachim Watzke hat dem wechselwilligen Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang ein Ultimatum gesetzt. "Bislang liegt nichts auf dem Tisch. Wir warten noch ein paar Tage, aber wir werden nicht mehr lange warten", sagte der Geschäftsführer von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund im Interview mit der Welt am Sonntag (16.07.2017).

Zuletzt hatten sich für Aubameyang einige Wechseloptionen zerschlagen. Der chinesische Erstliga-Aufsteiger Tianjin Quanjian verzichtete ebenso auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen wie Paris St. Germain.

Ein Wechsel gehe natürlich nur in einem gewissen Zeitfenster, das sich so langsam schließe, so Watzke: "Mir persönlich wäre es am liebsten, wenn er bei uns bleiben würde", sagte Watzke, der aber auch weiß: "Es gibt auf diesem Planeten schon noch ein paar Vereine, bei denen deutlich mehr verdient werden kann."

AC Mailand macht Interesse öffentlich

Pierre-Emerick Aubameyang

Der AC Mailand ist an Aubameyang sehr interessiert, wie Milan-Vorstand Marco Fassone am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Guangzhou sagte. Über 200 Millionen Euro hat der AC Mailand mit Hilfe seiner chinesischen Investoren bislang aus dem Transfermarkt ausgegeben.

Zuletzt hatte die italienische Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" berichtet, dass Milan eine Ablöse von 60 Millionen Euro für den Gabuner bieten würde. Am Dienstag trifft der BVB in einem Testspiel in China auf den AC Mailand.

sid | Stand: 16.07.2017, 10:29