Showdown zwischen Köln und Wolfsburg

 Jubel bei den Kölner Spielern

Showdown zwischen Köln und Wolfsburg

  • Sieger der Partie Köln - Wolfsburg erreicht Halbfinale.
  • Kölner hatten 1:3-Rückstand aufgeholt.
  • Stürmer Shawn Lalonde freut sich auf "Höllenatmosphäre".

Die Kölner Haie wollen am Dienstagabend (21.03.2017) den Einzug in das Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga perfekt machen. Gegen die Grizzlys aus Wolfsburg treten die Domstädter in eigener Halle im siebten Spiel gegen die Niedersachsen zum Showdown an (20 Uhr). Der Sieger erreicht die Halbfinal-Playoffs.

Psychologischer Vorteil liegt in Köln

Nach dem vierten Spiel gegen die Niedersachsen hatten die Kölner schon drei Niederlagen kassiert - ein weiterer Wolfsburger Erfolg wäre bereits das "Aus" für die Mannschaft von Chefcoach Cory Clouston gewesen. Dann aber feierten die Haie zwei Siege in Folge - zuletzt am Sonntag beim 1:0-Auswärtssieg durch den Treffer von Shawn Lalonde im Schlussdrittel. Der kündigte am Montag im "Express" an: "Das wird eine Höllenatmosphäe. Wir werden die Arena rocken."

Auch Christian Ehrhoff freut sich auf das Duell. "Im Eishockey gibt es nichts Besseres, Härteres oder Spannenderes als ein Spiel 7. Mehr Emotion passt nicht in ein Spiel", wird Christian Ehrhoff im "Express" zitiert. Der psychologische Vorteil scheint also bei den Rheinländern zu liegen.

Nur Frankfurt drehte bislang ein 1:3

Dass ein Team eine Viertelfinalserie nach einem 1:3 noch drehen konnte, kam in der DEL-Historie überhaupt erst einmal vor. 2008 schafften es die Frankfurt Lions gegen die Iserlohn Roosters. Sollten die Haie das Halbfinale erreichen, ist noch komplett offen, gegen wen es weitergehen würde, denn bislang hat nur RB München die nächste Runde erreicht. Auch die umkämpften Viertelfinalpartien Adler Mannheim gegen Eisbären Berlin sowie Nürnberg Ice Tigers gegen Augsburger Panther werden erst im siebten Spiel entscheiden (alle Dienstag, 20 Uhr).

München spielt im Halbfinale als Vorrundenerster gegen das am schlechtesten platzierte Team. Zur Erinnerung die Platzierungen nach 52 Vorrundenspielen: Mannheim (2.), Nürnberg (3.), Köln (4.), Wolfsburg (5.), Augsburg (6.), Berlin (8.). Köln wäre bei einem Weiterkommen also nur dann der Gegner der Bayern, wenn sich auch Mannheim und Nürnberg durchsetzen würden. Aber erst einmal muss Wolfsburg noch einmal bezwungen werden.

Stand: 20.03.2017, 19:11