Meister Bamberg zu stark für Bonn

Bambergs Darius Miller (r.) im Duell mit dem Bonner Filip Barovic

Meister Bamberg zu stark für Bonn

Die Telekom Baskets Bonn mussten sich am Sonntag (08.01.2017) im Bundesliga-Spiel gegen Meister Brose Baskets Bamberg trotz eines überragenden Ryan Thompson in eigener Halle mit 70:85 (35:46) geschlagen geben. Ein schwaches Viertel und eine schlechte Dreier-Quote brachten Bonn um den Sieg.

Die Hausherren kamen gut in die Partie und spielten sich eine 14:7-Führung heraus. Bamberg kam jedoch schnell zurück in die Partie und Bonn entschied das erste Viertel knapp mit 22:21 für sich. Doch mit Beginn des zweiten Drittels brach die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic ein. Bamberg startete einen 15:0-Lauf und zog davon. Die ersten Bonner Punkte im zweiten Durchgang fielen erst nach knapp sechs Minuten Spielzeit durch den ehemaligen Bamberger Ryan Thompson. Zur Halbzeitpause hatten die Rheinländer den Rückstand immerhin auf elf Punkte (35:46) verkürzt und der überragende Thompson bereits 20 Punkte auf dem Konto.

Bonner Schwäche von der Dreierlinie

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gastgeber ihre Aufholjagd fort, kamen zwischenzeitlich auf sechs Punkte an Bamberg heran. Entschieden wurde diese Partie jedoch von der Dreierlinie. Zum Ende des dritten Viertels hatte Bonn nur einen von 16 Versuchen von der Dreierlinie im Korb untergebracht, Bamberg hatte dagegen bis zu diesem Zeitpunkt starke 50 Prozent seiner Würfe aus der Distanz getroffen.

Thompsons 33 Punkte reichen nicht

Nachdem Thompson im dritten Viertel nur vier Zähler verbuchen konnte, drehte der US-Amerikaner im Schlussabschnitt noch einmal auf. Am Ende hatte Thompson 33 Punkte auf dem Konto, die Niederlage seiner Mannschaft konnte er aber nicht mehr verhindern. Bester Werfer bei Bamberg war Leon Radosevic mit 22 Punkten.

Stand: 08.01.2017, 17:17