Die späte Vaterschaft

Charlie Chaplin wurde mit 55 Jahren noch mal Vater - hier mit Tochter Geraldine

Feature - Spätzeuger

Die späte Vaterschaft

Sie haben ihre Karriere fast hinter sich und könnten sich bald auf ihren wohlverdienten Ruhestand freuen. Jetzt wickeln sie Babys, gehen zum Babyschwimmen oder erklären ihren Kleinkindern die Welt.

Geronto-Väter, Opa-Papas, Oldie-Väter, Start-Over-Dads oder Spätzeuger, so werden sie genannt - Männer, die sich noch einmal oder überhaupt erst im hohen Alter dazu entscheiden, Vater zu werden. Laut Bundesamt für Statistik hat heutzutage schon jedes 20. Kind einen Vater über 50. Männlicher Egotripp oder reine Vaterliebe? Und wie meistern sie diesen Job – besser oder schlechter als junge Väter? Viola Gräfenstein hat drei Väter getroffen, die es mit über 60 noch einmal oder zum ersten Mal als Vater wissen wollten.

Lesetipps:

- Franck, Matthias: Spätzeuger. Sind ältere Männer die besseren Väter? Kösel. München 2013.
-
Dreyer, Philipp: Späte Väter. Nachwuchs in der zweiten Lebenshälfte – 18 Porträts. WerdVerlag. Zürich 2008.
- Foerster, Uly: Alte Väter. Vom Glück der späten Vaterschaft. Allitera. Köln 2010.
- Süfke, Björn: Männerseelen. Ein psychologischer Reiseführer. Patmos. Düsseldorf 2008.

Autorin: Viola Gräfenstein

Redaktion: Julia Lührs

Stand: 04.01.2016, 10:05