Die Früchte der digitalen Datenarbeit

Digitale Bibliothek : Ein Flachbild-Monitor vor einem Regal mit alten Büchern

Service Netzkultur: Kulturdaten nutzbar machen

Die Früchte der digitalen Datenarbeit

Von Maja Fiedler

In der Deutschen Digitalen Bibliothek schlummern Datensätze zu mehr als sechs Millionen digitalisierten Schriftstücken, Tönen, Fotos und Videos. Bis hierhin eine Erfolgsgeschichte. Was aber kommt nach der Digitalisierung?

Das digitale Zeitalter ist für Museen, Bibliotheken, Archive und Forschungseinrichtungen ein Knochenjob. Unmengen an Ausstellungsstücken inklusive der Archivbestände müssen digitalisiert und deren Rechte geklärt werden. Zu einem großen Teil ist das bereits geschehen. Aber was nun tun mit dem großen Eimer Kulturdatenbrei? Allein im Schaufenster ausstellen, um sich damit zu schmücken reicht nicht, dachte sich die Projektgruppe "Coding Da Vinci", ein Team der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Mit dem "Coding Da Vinci-Kultur-Hackathon" schufen sie einen Raum für Kreative, Coder und Kulturinstitutionen, um mit den Kulturdaten zu arbeiten — neue Anwendungen und wiederum Kunst zu schaffen.

Redaktion: Ana Schotte

Stand: 22.01.2016, 14:05

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