Konrad Beikircher: 500 Jahre falscher Glaube

Der Kabarettist Konrad Beikircher im Porträt

Konrad Beikircher: 500 Jahre falscher Glaube

Hat Luther geahnt, was er lostritt, als er damals in Wittenberg seine Thesen anschlug? Beikircher weist die Abtrünnigen in seinem neuen Bühnenprogramm streng kabarettistisch darauf hin, was sie am "normalen" Glauben alles verloren haben.

Das fängt bei der Beichte an und hört bei den Reliquien auf. Der Katholik kann sündigen, wie er will, weil er ja am Samstag beichten gehen kann. Beikircher weiß, wovon er spricht, schließlich verbrachte er seine Schulzeit in einem Bozener Franziskaner-Internat.

Ausgerechnet in der evangelischen Luther-Kirche in Köln-Nippes verrichtet der Kabarettist seine Missionswerk. "Raus aus dem evangelischen Hamsterrad, rein in die Beschaulichkeit vom normalen Glaube", lautet sein Appell an die Protestanten. Dazu erzählt er, wie es gewesen wäre, wenn Luther seine Thesen im Rheinland angeschlagen hätte.

Aufzeichnung vom 23. Mai 2017 aus der Kulturkirche in Köln

Redaktion Michael Lohse

Stand: 16.06.2017, 12:24