Dichter am Klavier - Manfred Maurenbrecher

Ocke Bandixen und Manfred Maurenbrecher

Dichter am Klavier - Manfred Maurenbrecher

Für immer Geheimtipp - diese Beschreibung passt ganz gut zu dem Berliner Liedermacher Manfred Maurenbrecher. Seit beinahe 40 Jahren schreibt er Lieder und Beobachtungen auf: Geschichten von Enttäuschungen und Hoffnung, politische Texte, Grotesken aus dem wahren Leben.

Manfred Maurenbrecher hat viel zu erzählen. Über die Stimmung in West-Berlin im sogenannten "Deutschen Herbst" vor 40 Jahren, wie er zur Musik gekommen ist und warum seine Arbeit als Reiseleiter bei Rentner-Bustouren eine gute Vorbereitung für die Bühne war.

Anfang der 80er Jahre galt Maurenbrecher als aufgehender Stern am Liedermacherhimmel. Er selbst, der promovierte Germanist und eher scheue Beobachter, glaubte nie an großen Starruhm. Viele seiner Lieder wurden bekannter durch die Interpretation von anderen Künstlern wie Hermann van Veen, Veronika Fischer oder Ulla Meinecke. Zwischendurch – als deutschsprachige Musik weniger gefragt war – schrieb er Drehbücher und wurde um die Jahrtausendwende zu einer festen Größe der neuen Lesebühnenszene in der Hauptstadt. Im Gespräch mit Ocke Bandixen wird deutlich, dass Maurenbrecher auch mit 67 Jahren nichts verloren hat an Schärfe im Blick und Formulierungskunst.

Redaktion: Florian Quecke

Ocke Bandixen mit Manfred Maurenbrecher, dem Dichter

WDR 5 Tischgespräch | 27.09.2017 | 54:08 Min.

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Stand: 27.09.2017, 20:05