Singvögel - wo sind sie geblieben?

Singvögel - wo sind sie geblieben?

Seit Wochen stellen Menschen, die im Winter Vögel am Vogelhäuschen füttern, fest: Es kommen nur wenige - weniger als in den Jahren zuvor. Gibt es dafür einen Grund? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Vogelfreunden ist das Phänomen schon seit geraumer Zeit aufgefallen: Es ist ruhiger geworden in der Luft, in den Hecken, im eigenen Garten. Es sind erheblich weniger Singvögel da als in den Jahren zuvor. Sonst gab es bei Schnee und Minustemperaturen regelrecht Gedränge am Vogelhäuschen oder auf der Fensterbank am Meisenring - aber in diesem Winter? Ornithologen suchen nach Erkenntnissen und meinen, dass ein nasskaltes Frühjahr das Brutgeschäft erheblich beeinträchtigt hat und viele Jungvögel es nicht geschafft haben.

Welche Beobachtungen haben Sie gemacht? Entdecken Sie weniger Singvögel in Ihrem Garten oder unterwegs - bei Wanderungen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11:00 bis 14:00 Uhr.

Studiogast: Stefani Pleines, Diplom-Biologin Zoologie

Redaktion: Mark vom Hofe

WDR 5 Tagesgespräch | 22.12.2016 | 45:14 Min.

Seit Wochen stellen Menschen, die im Winter Vögel am Vogelhäuschen füttern, fest: Es kommen nur wenige - weniger als in den Jahren zuvor. Gibt es dafür einen Grund? Diskutieren Sie mit im WDR5-Tagesgespräch! Gast: Stefani Pleines, Diplom-Biologin Zoologie Moderation: Elif Senel

Stand: 21.12.2016, 17:00

Kommentare zum Thema

65 Kommentare

Neuester Kommentar von "so isses", 22.12.2016, 13:59 Uhr:

Danke Antiquar 13.13 Uhr zu Voice of Germany : Kommentar stimmt ! Wir entfernen uns leider immer mehr- gewollt oder ungewollt - von unseren Wurzeln und unserer Identität . Eigentlich ist alles ja ein Ganzes . Besonders die Natur und die Liebe zum Wald , die den Deutschen doch nachgesagt wird . Das Thema heute war goldrichtig . Hoffentlich lesen viele Verantwortliche und ( Bildungs - ) Politiker die sorgenvollen Kommentare !

Kommentar von "abGEZetert:"zur Vervollständigung...ach wie war das früher einmal schön..als MANN zu texten aufhörte..weil d. Programm überzählige Silben verweigerte.."", 22.12.2016, 13:59 Uhr:

hier der "Rest" vom "Silbennest"= Elstern versus Eichhörnchen - m.M. nach sind die hauptursächlichen "Vogelbestandvernichter" die a) extremintensivierte Land-Ausbeutungs-Industrie (Monokulturen v.d. GRÜNEN mitinszinierte Bio-Spritpflanzenanbau) .. 'schuldigung werte "grün-gedüngte Mitstreiter" musste erwähnt werden. b) die systematische Ausrottung d. als UNKRAUT diffamierten nützlichen WILDKRÄUTER c) die "Verbetonierung" d. Straßenränder; mit einhergehender Abholzung der Alleen d) die Vernachlässigung d. einheimischen Obstwiesen=Discountmärkte verramschen Südamerikanische Designer-Äpfel..während zeitgleich Obst v. Niederrhein "wegen d. Lohn- u. Transportkosten" am Baum verrotten.Obstbäume werden gerodet und Discountermärkte hingepflanzt.. e) die kleinen Pieper erschrecken sich v.d. fürchterlich doofen Wahlplakatsprüchen u. wandern aus.. die wollen lieber in China a.d. Gourmetellern landen als hierzulande i.d. Flugschneise herumpöbelnder Politikerfre... reinfliegen..

Kommentar von "Ketzerin", 22.12.2016, 13:58 Uhr:

@ Kommentar von "Ignaz-Denket um!", heute, 13:41 Uhr: Ketzerin schrieb 13:11 Uhr, das ich die Grünen nicht so abwatschen soll, Auch ich bin selbstverständlich nicht perfekt. Liebe Ketzerin, selbstverständlich ist alles nicht ganz so schlimm, wie ich immer schreibe. Man muß leider immer übertreiben, nicht einmal dann wachen die Menschen auf und verstehen es. Das Kopf-Grün der Grünen hilft nur bis zu 10 Prozent der Natur.. /Naja...ein paar Prozent mehr sind es schon. Auch Ihnen schöne Feiertage

Kommentar von "Vogelfrei", 22.12.2016, 13:52 Uhr:

Es sind kaum noch Vögel da, die sich Futter holen. Welch ein Jammer, kein Musiziern, auch kein Zwitschern, Tiriliern! Umweltgift will einmarschiern, um Lebensraum zu holen. Wie die Reste traurig sind, und sich kaum noch regen! Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar hatten hier kein gutes Jahr, stehen nun im Regen. Was sie uns verkünden nun, wollen wir nicht hören. Hier soll Schluss mit lustig sein, Pestizid ins Erdreich rein, hier und dort, feldaus, feldein, Lebensraum zerstören.

Kommentar von "Ulf Lindermann", 22.12.2016, 13:45 Uhr:

Auch die Krebserkrankungen steigen parallel zum Vogelsterben immer weiter an. Ein Narr, wer da glaubt, dies mit immer größeren Krankenhausbauten in den Griff zu bekommen, anstatt sinnvollerweise all das bereits heute Krank-machende . zurückzubauen zur Natur. Dann verschwindet auch der Krebs als Massenseuche ganz von selbst und die Vögel kommen wieder. Denn die Natur ist unser bester Arzt und Apotheker.

Kommentar von "Ignaz-Denket um!", 22.12.2016, 13:41 Uhr:

Ketzerin schrieb 13:11 Uhr, das ich die Grünen nicht so abwatschen soll, Auch ich bin selbstverständlich nicht perfekt. Liebe Ketzerin, selbstverständlich ist alles nicht ganz so schlimm, wie ich immer schreibe. Man muß leider immer übertreiben, nicht einmal dann wachen die Menschen auf und verstehen es. Das Kopf-Grün der Grünen hilft nur bis zu 10 Prozent der Natur, das Herzens-Grün hilft bis zu 100 Prozent der Natur. Nicht äußere Gesetze helfen der Natur, das innere Gesetz ist notwendendend, das gute Gewissen in uns, es bringt sehr viel Freude in unser Leben. Ich wünsche allen frohe glückliche Festtage.

Kommentar von "Ulf Lindermann", 22.12.2016, 13:36 Uhr:

Offenbar können auch Vögel nur noch überleben, wenn sie sich im Jobcenter melden und sich da vermitteln lassen. Hauptsache Arbeit. Auch wenn dann so manche Meise dann für 1 Euro die Stunde zu bellen hat und dabei das Singen verlernt. Hauptsache Arbeit.

Kommentar von "E. Sonnen, 74 J", 22.12.2016, 13:17 Uhr:

Auf hohen Bäumen brüten nur Elstern und Krähen. Große Wohngebiete sind oft Eigentum großer Geldanleger, und das bedeutet, dass aus diesen Anlagen immer der größte Gewinn zu ziehen ist. Große Wohngebiete sind aber lt. Städt. Mitarbeiter Privatgelände und fallen nicht in den Bereich Garten- und Forstamt einer Kommune. Das bedeutet aber auch, dass diese Wohngebiete sich nicht nach den staatlichen Baumschutzgesetzen richten müssen, dass ihnen sogar der Baum- und Strauchschnitt jederzeit gestattet ist, selbst zwischen den Baumschnittsverbotszeiten vom 1. März an bis zum Herbst dürfen sie. Die schneiden mind. 3-4 mal im Jahr, und immer kürzer bis hin zum Wurzelwerk. Das ist purer Wahnsinn. Dann kann ja bald alles Wachsbare unter Asphalt oder Kunstrasen oder unter Unkrautverhinderungsfolie verschwinden.

Kommentar von "Antiquar", 22.12.2016, 13:13 Uhr:

@ Kommentar von "voice of Germany", heute, 13:02 Uhr: Hoffmann v. Fallerleben konnte 1847 noch texten : 1. Alle Vögel sind schon da , alle Vögel alle / Welch ein Singen , Musizieren Pfeifen , Zwitschern , Tirilieren Frühling will nun einmarschieren , kommt mit Sang und Schalle 2. Wie sie alle lustig sind , flink und froh sich regen Amsel , Drossel , Fink und Star und die ganze Vogelschar wünschen dir ein frohes Jahr lauter Heil und Segen Fazit : Weil sich unsere Gesellschaft so kaputt macht und weiter zielstrebig daran arbeitet - oder besser : manipuliert wird - könnte ein solches Gedicht heute weder verfasst , noch kann es heute verstanden werden - von den meisten jedenfalls . /// "Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt..." versteht schon lange keiner mehr

Kommentar von "Ketzerin", 22.12.2016, 13:11 Uhr:

@ Kommentar von "Ignaz-Denket um!", heute, 13:01 Uhr: /// Nun watschen Sie mal nicht so die "Grünen" ab...Nobody is perfect! Mit vielem bin ich auch nicht einverstanden. Aber eines kann man ihnen doch zuschreiben: dass sich ökologisches Bewusstsein doch vermehrt hat. Ein frühes Beispiel: Als die Grünen in den Bundestag kamen (1983), war die Reaktion der damaligen Regierung ein Bundesumweltministerium einzurichten. Einer der ersten war Klaus Töpfer von der CDU...nun schauen Sie mal, was der für eine Entwicklung genommen hat. Keiner ist davor gefeit dazuzulernen ;-)

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