Angsträume in NRW: Welche Gegenden meiden Sie?

Dunkle Unterführung

Angsträume in NRW: Welche Gegenden meiden Sie?

Nach einer Messerstecherei soll der Ebertplatz in Köln sicherer werden. Doch auch an anderen Orten in NRW sind Angsträume entstanden. Welche Gegenden meiden Sie? Diskutieren Sie im WDR 5 Tagesgespräch!

Am vergangenen Samstag (14.10) kam es am Ebertplatz in der Kölner Innenstadt zu einer Messerstecherei. Bis zu sechs junge Männer waren darin verwickelt, am Ende starb einer der Niedergestochenen an seinen Verletzungen. Der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob und Stadtdirektor Stephan Keller versprachen daraufhin, den Platz so schnell es geht sicherer zu machen: Mehr Licht, mehr Polizeipräsenz und Videoüberwachung. Das soll helfen Drogendealer fernzuhalten und den Anwohnern wieder ein sicheres Gefühl zu geben.

Der Ebertplatz in Köln ist bei weitem nicht der einzige Ort in NRW, den viele Menschen aus Angst vor Kriminalität meiden.

Dunkle Unterführungen, verwahrloste Viertel, abgelegene Straße und Wege, aber auch Parkanlagen und Schleichwege sind problematisch; für Frauen wie für Männer, für Jugendliche wie für alte Menschen. Und das nicht nur in der Dämmerung und bei Nacht, sondern auch tagsüber.

Welche Orte, welche Wege in Ihrer Stadt bzw. in Ihrem Dorf meiden Sie? Und was müsste passieren, damit Sie sich sicherer fühlen? Wer ist dafür verantwortlich, dass die öffentlichen Räume tatsächlich allen gehören?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Ingrid Hermannsdörfer, Architektin beim Landeskriminalamt Berlin in der Städtebaulichen Kriminalprävention

Redaktion: Gundi Große

Angsträume in NRW: Welche Gegenden meiden Sie?

WDR 5 Tagesgespräch | 25.10.2017 | 45:16 Min.

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Stand: 24.10.2017, 15:39

Kommentare zum Thema

102 Kommentare

Neuester Kommentar von "Dirk", 25.10.2017, 13:59 Uhr:

Zusatz meiner Kommentare v. 11.56 Uhr u. 13:23 Uhr: Mittlerweile ist es mancherorts leider kaum noch möglich, zu den Beeinträchtigern „öffentlicher Sicherheit“ jederzeit mind. „eine Armlänge Abstand“ zu bewahren! Doch obwohl die stark angestiegene Kriminalität fast nur von (eingebürgerten) Ausländern ausgeht, will die Politik die gesamte Bevölkerung „zu unserer Sicherheit“ völlig überwachen u. unsere persönliche Freiheit u. Privatsphäre einschränken! Benjamin Franklin: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ CIA-Studie zur Bevölkerungsentwicklung in europäischen Ballungsgebieten v. 2008: „Vor dem Hintergrund des mangelnden Integrationswillens vieler Zuwanderer wird es um das Jahr 2020 herum auch in Deutschland ethnisch weitgehend homogene rechtsfreie Räume geben, die muslimische Zuwanderer entgegen allen Integrationsversuchen auch mit Waffengewalt verteidigen werden. Und das bedeutet die Gefahr von Bürgerkriegen in Teilen Deutschlands.“

Kommentar von "Anna Elisa", 25.10.2017, 13:59 Uhr:

Vor vielen Jahren las ich von einem Eperiment, wo fremde Ratten in eine Gruppe integriert werden sollten. Man konnte immer nur eine bestimmte Prozentzahl der vorhandenen Gruppe zufügen. Die Ratten griffen sich gegenseitig an, wenn Fremde überhand nahmen. Man hat dieses Experiment auch auf Menschen bezogen, dass nur eine gewisse Prozentzahl Fremder in einem Zeitraum integriert werden können. Ich hätte mir gewünscht, dass wirkliche wissenschaftliche Experimente die Aufnahme der Flüchtlinge begleitet hätte und nicht Gefühlsduselei. Vielleicht hätten die Menschen dann weniger Angst.

Kommentar von "Ex-"Bulle"", 25.10.2017, 13:57 Uhr:

@ Kommentar von "faxen dicke", heute, 13:04 Uhr: ...was ist das den für ein gerede. solange ich mit drogen verkauf und stehlen mehr verdiene als bei der arbeit, werden diese leute weiter diese dinge tun. drogen verkauf ist simple arbeit...### Da haben Sie ziemlich klisscheehafte Vorstellungen. Der Straßendealer steht am Ende einer Kette - der "verdient" in der Regel gerade mal so viel, um seine eigene Sucht finanzieren zu können. Die Hauptverdiener kommen mit den Drogen selbst nicht in Berührung...das sind oft Leute im feinen Gewand, die sich nicht die Hände schmutzig machen und auch entsprechende Beziehungen haben, um als Saubermänner dazustehen. Aus jahrelanger Berufstätigkeit in diesem Bereich weiß ich sehr genau wovon ich rede. Die armen Schweine, die wir auf der Straße festgenommen haben, werden im Knast dann erst recht kriminalisiert und Teil von weiteren Netzwerken. Deshalb plädiere ich auch für die Freigabe von Cannabis, um die Märkte zu entflechten u. überschaubarer zu machen

Kommentar von "DeSoto", 25.10.2017, 13:57 Uhr:

Wenn der Gemeingeist verkommen ist, dann kann kein Architekt oder Polizeichef der Welt die Dinge wieder sicher machen!!! Lächerlich, das versuchen zu wollen, außer Spesen Nichts gewesen!

Kommentar von "Ulf Lindermann", 25.10.2017, 13:57 Uhr:

@P und S: Sie lehnen die auch hinsichtlich der Kriminalitätsprophylaxe dringend notwendige Sozialsystem-Modernisierung mittels BGE ab unter der Begründung, weil Sie 50 Jahre gearbeitet haben. Diese Begründung ist so absurd, als wenn Sie vergleichsweise 50 Jahre lang Pferdekutsche gefahren wären und lehnen nun Autos ab, weil da keine Pferde mehr im Motor arbeiten müssen. Seien Sie doch einfach tolerant und gestehen kommenden Generationen eine bessere Welt zu. Dann werden auch Sie etwas positives davon haben und werden herauskommen aus Ihrer Verbitterung über 50 Arbeitsjahre.

Kommentar von "Maik G.", 25.10.2017, 13:57 Uhr:

„Hameln gehört zu den sichersten Städten“ „Angsträume“, wie hier in der Altstadt, gibt es mehrere. Doch Straftaten passieren nach Auskunft von Stadt und Polizei trotzdem nicht häufiger als anderswo. Architketen wohnen selten in Elendsquartieren und sozialen Brennpunkten Einbrüche, Schlägereien, Sexattacken, Messerangriffe, Morde – viele Städte in Deutschland erleben ein nie da gewesenes Maß der Gewalt. Ganze Stadtteile sind zu unkontrollierbaren Zonen verkommen. Verantwortlich für diese Zustände sind deutsche Politiker und Behörden, die arabischen Familienclans uneingeschränkt das Feld überlassen. Doch anstatt gegen diese Entwicklungen entschieden vorzugehen, verhängt die Politik Maulkörbe gegen Polizisten und manipuliert Kriminalitätsstatistiken. Und der ,,rote " WDR 5: Alles nur gefühlt !

Kommentar von "DeSoto", 25.10.2017, 13:53 Uhr:

Es ist schon eine "schöne neue Welt", in der man als Mann nicht mehr überall hin gehen kann, dieses grenzenlose Freiheitsgefühl der Jugend ist vergangen, und man kann nachempfinden, wie sich Frauen fühlen müssen, die dies Gefühl schon immer kannten.

Kommentar von "Manfred Hermann", 25.10.2017, 13:52 Uhr:

Das Gesetz Hartz IV für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt hat gleichzeitig auch das Gemeingut und Gemeinwohl mit abgebaut. Solange in den Köpfen der Regierenden Wachstum und Aktienkapital zum Leben gehört, wird sich kaum was verändern. Erst wenn das Gemeinwohl wieder erkannt wird, werden auch ganz schnell Veränderungen in allen Lebensbereichen kommen. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wird dies alles beschleunigen. Ein Weg zu Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur: Gemeinwohl-Währung, Gemeinwohl-Ökonomie, Gemeinwohl-Grundeinkommen.

Kommentar von "Maik G.", 25.10.2017, 13:51 Uhr:

Anette Kahane warnt vor No-go-Areas in Ostdeutschland – „Migranten würden da freiwillig keinen Urlaub machen.“ Ausländer würden biodeutsche Ost-Zonen sogar aus Angst meiden: „Und wenn Sie Migranten fragen oder Leute, People of Color, die würden nicht freiwillig im Osten Urlaub machen, nach wie vor nicht, jedenfalls in bestimmten Gegenden nicht, und die Leute wissen das.“ (Quelle: Deutschlandfunk) Man stelle sich vor, jemand äußerte öffentlich und voller Inbrunst, dass Deutsche lieber einen weiten Bogen um manche Migrantenviertel machten. Das Urteil „Rassismus“ ließe nicht lange auf sich warten.

Kommentar von "Das erklärt es Herr"Ulf Lindermann", heute, 13:10 Uhr: ", 25.10.2017, 13:49 Uhr:

sie haben gezockt und wollten viel Geld verdienen. Hat nicht geklappt und nun sind die Schulden extrem. Da gibt es einen Ausweg: die Privatinsolvenz. Wenn Sie das durchgestanden haben fangen Sie bei null an und haben wieder eine Chance. Wer riskiert kann gewinnen oder verlieren, normal. Wer nie riskiert kann auch nie viel gewinnen.... Wünsche ihnen auch ohne BGE viel Erfolg da wieder raus zu kommen. BGE werden Sie in D. nicht mehr erleben. Versuchen Sie es doch in Finnland da wird mit BGE experimentiert. (Und der Unmut derer die kein BGE bekopmmen steigt stündlich dort)

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