Stau-Chaos in NRW – Was tun?

Autos stauen sich auf der Autobahn

Stau-Chaos in NRW – Was tun?

Die Staus in NRW machen das Autofahren zur Nervensache. Straßen und oftmals marode Brücken können die hohe Zahl von Fahrzeugen nicht mehr aufnehmen. Hinzu kommen Unfälle und Baustellen. Stau-Chaos in NRW - Was tun? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

NRW-Verkehrsminister Groschek hat in einer Aktuellen Stunde des Landtags (11.11.2016) mit Blick auf die Dauerstaus wegen der baufälligen Leverkusener Brücke zugegeben: "Die Zustände sind unzumutbar." Die CDU wirft der rot-grünen Landesregierung vor, die Sanierung der Brücke viel zu spät in Angriff genommen zu haben und mit der LKW-Sperre für diese Brücke permanente kilometerlange Rückstaus auf der A 1, in Leverkusen und im Kölner Norden zu produzieren.

Nicht allein die Dauerstaus rund um die Leverkusener Brücke machen das Autofahren in NRW häufig zur Qual. Das Verkehrsaufkommen in Nordrhein-Westfalen ist doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. NRW ist das Stau-Bundesland Nr. 1. Angesichts der Prognose des sozialdemokratischen Verkehrsministers brauchen die Autofahrer auch langfristig starke Nerven. Man habe an Rhein und Ruhr "ein Jahrzehnt der Baustellen vor der Brust", so Michael Groschek.

Gehört auch für Sie der Stau zum Alltag? Wie gehen Sie mit dem enervierenden "Stop and Go" um? Wie vermeiden Sie das Stehen im Stau? Welche Maßnahmen erwarten Sie von der Landesregierung gegen den drohenden Verkehrsinfarkt?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar - von 11:00 bis 14:00 Uhr.

Studiogast: Andreas Becker, MdL NRW (SPD), Mitglied des Verkehrsausschusses

Redaktion: Claudia Dammann

Stau-Chaos in NRW - Was tun?

WDR 5 Tagesgespräch | 16.11.2016 | 46:45 Min.

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Kommentare zum Thema

81 Kommentare

Neuester Kommentar von "Denken!", 16.11.2016, 13:59 Uhr:

@"Peter Huelsmann",11:36 Uhr: „Wir in NRW sind inzwischen Dritte Welt.“ Da haben Sie sehr recht. Ein Großteil der öffentlichen Infrastruktur ist mittlerweile auf diesem Niveau runtergekommen. Die Landstraßen hier im Rhein-Sieg-Kreis sind nur noch Schlaglochpisten, auf denen man auf die Gegenfahrbahn ausweichen muss um heil die Strecke zu bewältigen. Noch nicht einmal die letzten Winterschäden sind ausgebessert worden, hier im Kraft-Land. An Schulen und Krankenhäusern sieht es ähnlich aus. Eine Schande, bei dem zeitgleich höchsten Steueraufkommen in diesem unserem Lande…

Kommentar von "Michael", 16.11.2016, 13:57 Uhr:

Stimmt ja alles, die Leverkusener Brücke ist zu lange verschlafen worden, die Planungen laufen und wer glaubt denn heute noch an einen Baubeginn im nächsten Jahr. 2020 soll die Brücke fertig sein, dies ist noch unwahrscheinlicher weil es so viele Unwägbarkeiten gibt. Anfang letzten Jahres hatte ich mal gelesen, was alles vor dem Baubeginn noch gemacht werden muss, damit der Bau einigermaßen glimpflich ablaufen kann. Es sollte beispielsweise das Kreuz Köln-Nord ab diesem Frühjahr erneuert werden. Bis heute habe ich davon nichts gesehen. Die Rheinbrücke Neuenkamp ist fast baugleich, nur 5 Jahre jünger, warum fangen hier nicht auch gleich die Planungen für eine neue an. Hier werden die Fehler von der Leverkusener Brücke nochmal wiederholt.

Kommentar von "Alltägliche Logistik-Hotspots", 16.11.2016, 13:56 Uhr:

Stau Saison ist allezeit in NRW + weitgespannten Radar-Animationen. Von deutschen Unternehmen wurden mit Belastung von Klima & ErdZerstörung die Versand & Lagerhaltung outgesourct. Die AutobahnSpuren in NRW sind beliebte Logistik-Sammelpunkte. Die aggressive Fahrerei ist TopUrsache der fächerartigen FahrzeugSchlangen. Netzartig im Ruhrgebiet sind Staus kommunizierend & werden wechselseitig übertragen. Irgendeine BuKanzlerin hatte x geratschlagt, dass der Arbeitsplatz nicht mehr vor der Haustür, sondern eine ~100 km-Entfernung in Kauf zu nehmen sei. Global. Dland hat ~30 bis 50 Mrd € zu wenig in Straßen investiert. ~17% der Autobahnen 35% der Bundesstraßen sind in einem schlechten Zustand. Wo viel LKW-Verkehr rollt, altern zB Brücken doppelt so schnell. Die A 45-TalbrückenVielfalt hat Baustellen vorrätig 20-30 Jahre lang. Das Kunst-Gelaber durch die GrünPartei wegen des alleinigen FahrRechts von E-Autos ist ruhmvoll peinlich.

Kommentar von "Hildegard EN", 16.11.2016, 13:56 Uhr:

Ich kann mich noch gut erinnern: Früher hatte jede größere Firma einen direkten Anschluß an die Bahn. Die wurden alle entfernt. Das Problem sind die Öffnung der Grenzen nachdem gleich 10 weitere Länder der EU zugefügt wurden, auf einen Schlag, das war Wahnsinn! Die Maut für ausländische Schwerlaster verdoppeln und verdreifachen!! Aber da hat ja wieder die EU-Kommissions-Lobby etwas dagegen!! Die schlimmste Etnwicklung im Fernverkehr ist die Lagerhaltung auf unseren Sgtraßen. Aldi, Lidl und Co.haben keine Läger mehr. Die sind jetzt alle auf unseren Straßen und verursachen - klar- den Stau!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hatte noch nie ein Auto, fahre Bus und Bahn und bin voll zufrieden!! Ich kenne keinen Stau! Ich bin immer zum Arbeitsplatz umgezocgen. Übrigens kann man auch noch mit den Füßen vorankommen!!!!!

Kommentar von "abGEZetert:"NRW hat Erfahrung im Strukturwandel" ", 16.11.2016, 13:54 Uhr:

tja, d. Herr W. erklärt UNS d. GROKO Welt...tja, insofern haben Sie das richtig erkannt...ein "Struktur-Kulturwandel" wird forciert in NRW vorgenommen.Fahren Sie mal i.d. "no-go-areas" z.B. DÜREN, Scharnhorst-Strasse, wo ein "Knöllchen-Einsammler" (Zwangsabgabe a.d. Sozial-bzw. Integrations-Fürsorge-Amt) v.d. herbeigerufenen "Grossfamilien-clan" "weid-meister-lich" verprügelt wurde...SOO WIRD EIN STRUKTURWANDEL DURCH-GE-PRÜGELT bzw. d. örtliche Käseblättchen-mafia widmet dem Vorfall gerade mal 4 üppige news-Zeilen...BLos kein Aufsehen- bzw. Draufsehen d. Wutbürger äh, 'schuldigung DAS s. d. PRÜGLER ..ich bin ganz durcheinander bei der Täterprofilverschleierung...siehe: SPD - Immi-Beauftragte

Kommentar von "Bürger, der selbst denkt und wählt", 16.11.2016, 13:51 Uhr:

Mal wieder werden wir doofen Bürger vertröstet und desinformiert. Tatsache ist als eine Ursache des Dauerstaus der Lastverkehr und (Quelle ZEIT ONLINE 16. März 2016, 7:34 Uhr (dpa): "Die Deutsche Bahn erwägt nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen, rund 500 der insgesamt 1500 Güterverladestellen in Deutschland zu schließen…" Und wer entscheidet darüber: „Unsere“ Politiker, hochdotiert, lobbygesteuert. Und wir stehen hilflos im Stau, wenn wir keinen Freund wie EU-Öttinger haben, die uns mal eben einen Flug im Privatjet „organisieren“ (Zitat EU-Verwaltung), ich vermute eher „gespendet“… …wir haben die Nase voll!

Kommentar von "Lebensunternehmer", 16.11.2016, 13:49 Uhr:

Wir sollten aufhören, Geld in die Autoindustrie und Autobahnausbau zu stecken. Dieses Geld lieber in den öffentlichen Nahverkehr mit der Werbung „Freie Fahrt für freie Bürger“. Die ersten, die im öffentlichen Nahverkehr freie Fahrt haben, sind die Menschen, die auf ihr Auto verzichten. Dann würden wir sehr schnell mit dem Rückbau der Autobahnen beginnen. IGradido – Natürliche Ökonomie des Leben - Ein Weg zu weltweite Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur.

Kommentar von "die Ratlose", 16.11.2016, 13:42 Uhr:

Keine Besorgnis!!! Wenn Schäuble die Autobahnen verkauft an Banken, Versicherungen, Pensionsfonds (lt. Internet), wird alles besser und die notwendigen Reparaturen erledigen die o.a. Investoren. Frage mich nur, wer das alles bezahlen soll? Die Investoren wollen Geld verdienen, woher wird das genommen, auch aus KFZ- und Benzin-Steuer? Sind dann die Pensionen unserer Beamten und Abgeordneten gesichert - in Asphaltgold? Ist Schäubles schwarze Null seit Jahren eine Augenwischerei, weil Investitionsstau auf den Autobahnen auf Kosten vieler Arbeitnehmer (sind stundenlang unterwegs)???

Kommentar von "Martin Weidner", 16.11.2016, 13:37 Uhr:

NRW hat Erfahrung im Strukturwandel. Die Umwandlung de Autoindustrie ist längst überfällig. Man darf sich von der Autolobby nicht einlullen lassen. Wer auf ein Auto verzichtet, merkt, wie gut es mit dem ÖPNV (in weiten Teilen von NRW) geht. Das fängt schon innerstädtisch an: Dort haben Kinder und Erwachsene zu leben und deshalb haben da Autos nur mit begründeten Ausnahmen (Behinderte, Zulieferung) etwas zu suchen. Ich kaufe mit dem Fahrrad durchschnittlich mehr pro Einkauf ein als die Autofahrer.

Kommentar von "Widerspruch", 16.11.2016, 13:33 Uhr:

Was für ein Quatsch : es wird schon an selbst- fahrenden Autos gebastelt , obwohl alle Straßen voll ! Aber was soll`s : viele essen ja auch weiter , obwohl sie längst satt sind !

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