Diesel: Fahrverbot für Anwohner, Pendler und Handwerker?

Preisanzeige an der Tankstelle auf der Diesel durchgestrichen ist

Diesel: Fahrverbot für Anwohner, Pendler und Handwerker?

Der Stadt Aachen droht, wie zahlreichen anderen Städten in NRW, ein Dieselfahrverbot. Wer keinen sauberen Diesel fährt, muss sich dann nach einer Alternative umschauen. Kann ein Fahrverbot die Luft nachhaltig verbessern? Kann es vermieden werden?

Allein in der Städteregion Aachen sind fast 100.000 Diesel-Fahrzeuge angemeldet. Für Autobesitzer und Pendler hätte ein Verbot unübersehbare Folgen, genauso wie für Busse und Krankentransporte. Wie künftig Geschäfte beliefert werden oder Handwerker an ihren Einsatzort kommen sollen, auch das steht noch in den Sternen.

Doch unstrittig ist: Die Luft in vielen Großstädten ist schlecht. Das hat laut Europäischer Umweltagentur fatale Folgen: Allein in Deutschland sterben pro Jahr mehr als 10.000 Menschen wegen der zu hohen Belastung durch Stickstoffdioxid vorzeitig. Als Hauptverursacher gilt der Diesel. Auch in Aachen werden seit Jahren regelmäßig die Grenzwerte überschritten. Umweltverbände fordern deshalb schon lange von der Stadt, konsequenter vorzugehen. 

Wie lebt es sich in einer Stadt, in der die Luft ständig verpestet ist und wer ist dafür verantwortlich? Könnte ein Dieselverbot die Stadtluft nachhaltig verbessern? Gibt es technische Möglichkeiten, Diesel sauberer zu machen und so ein Fahrverbot zu vermeiden? Welche Chancen bieten Elektromotoren?

Gäste:

  • Markus Kremer, Umweltdezernent der Stadt Aachen
  • Bernd Lindemann, Leiter Dieselmotoren FEV Europe GmbH
  • Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie und Innovation
  • Dorothee Saar, Deutsche Umwelthilfe
Stadtgespräch: Fahrverbot für Anwohner, Pendler und Handwerker
Muss der Diesel raus aus der Stadt?
Datum: Donnerstag, 14.09.2017
Ort: Forum M, Mayersche Buchhandlung
Buchkremerstrasse 1 – 7
52062 Aachen
Beginn: 20.05 Uhr
Ende: 21.00 Uhr
Karten:

Eintritt frei

Stand: 28.08.2017, 11:35