Stadtrundgang durch Tripoli

Stadtrundgang durch Tripoli

Keine Stadt im Libanon hat einen so schlechten Ruf wie Tripoli. Dabei ist die alte Hafenstadt touristisch eine kleine Sensation: In engen Gassen verbergen sich lebhafte Souks und prächtige Moscheen. Die junge Tripolitanerin Mira zeigt Libanesen und Ausländern ihre Stadt.

Verfallene Bauten aus der Kolonialzeit in Tripoli

Auf dem Weg zur Altstadt liegen verfallene Bauten aus der Kolonialzeit.

Auf dem Weg zur Altstadt liegen verfallene Bauten aus der Kolonialzeit.

Mira Minkara stammt aus Tripoli und führt Libanesen und Ausländer durch ihre Stadt.

Auf dem Vintage-Markt wird an improvisierten Ständen alles Mögliche verkauft, auch Spitzengardinen.

Der Eingang zum Souk. Je weiter man in die Altstadt kommt, desto älter werden die Bauten.

Die Große Moschee, die am Eingang der Altstadt liegt, wurde auf den Ruinen einer Kreuzfahrerkirche errichtet. Das Minarett ist eckig, weil es zuvor als Kirchturm diente.

Ein Khan, ein Innenhof, in dem früher fahrende Händler einkehrten. Unten verkauften sie ihre Waren, oben schliefen sie.

Mahmoud Sharkass stellt in seiner Werkstatt Seife aus Olivenöl her. Den Familienbetrieb gibt es seit dem Jahr 1803.

Im Verkaufsraum sind die Seifen zu kunstvollen Türmen gestapelt.

Das Hamam al-Nouri ist eine Perle mamlukischer Architektur. Aber für die Renovierung fehlt das Geld.

Die Taynal Moschee ist eine der schönsten der Stadt. Sie wurde auf den Ruinen einer Kirche errichtet, die die Kreuzfahrer wiederum auf den Ruinen eines römischen Tempels bauten.

Vom Kreuzfahrerkastell hat man einen guten Blick über die Altstadt von Tripoli; im Hintergrund liegt das Meer.

Stand: 05.04.2017, 15:48 Uhr