Platon in Palästina. Können Philosophen Krisen lösen?

Platon in Palästina. Können Philosophen Krisen lösen?

Während der Philcologne 2017 suchten der große Reisende und Reportageautor Wolfgang Büscher und Carlos Fraenkel Antworten auf die Frage: Kann Philosophie helfen, die Konflikte der Welt zu lösen?

Carlos Fraenkel

Carlos Fraenkel


Ein palästinensischer Spitzenpolitiker hat einmal gesagt, dass nur noch die Philosophie den Nahen Osten retten könne. Das war ernst gemeint, denn er war davon überzeugt, dass festgefahrene Konflikte, Hass und wechselseitiges Misstrauen nur mit einem neuen Denken aufgeweicht werden können. Nur so gäbe es eine Möglichkeit, eigene Stereotype zu identifizieren und allmählich zu überwinden.
Der deutsch-brasilianische Philosoph Carlos Fraenkel hat es ausprobiert. Er war in Krisenregionen unterwegs, mit Platon und anderen Klassikern im Gepäck, und hat dort philosophische Debatten angezettelt. Mit arabischen Studenten, brasilianischen Slumbewohnern, jungen Muslimen in Indonesien, chassidischen Juden in New York. Er wollte mehr wissen über den Nutzen der Philosophie in einer zerrissenen Welt.

Wolfgang Buescher

Wolfgang Büscher

Eine Diskussion mit dem Reportageautor Wolfgang Büscher ("Frühling in Jerusalem") und Carlos Fraenkel.

Ausschnitte einer Veranstaltung der Philcologne 2017 

Redaktion: Gundi Große
Bearbeitung: Renate Naber

Die Sendung können Sie vier Wochen nach Ausstrahlung in WDR 5 über diese Seite nachhören.

Stand: 23.08.2017, 10:35