"Es ist zum Heulen!"

Bastian Schweinsteiger nach einem verlorenen Spiel

"Es ist zum Heulen!"

Es ist schon merkwürdig: Über unser Lachen wird seit langem ausführlich geforscht – die Tränen aber werden links liegen gelassen. Warum eigentlich? Tränen gehören zum Leben genauso dazu wie Lachfalten.

Jeder Mensch weint, mancher mehr und schneller, ein anderer weniger. Angeblich weinen Männer weniger als Frauen und fühlen sich geradezu bloßgestellt, wenn ein Tränchen im Auge glitzert. Was schlicht falsch ist.

Denn geweint haben beide Geschlechter immer, auch öffentlich: erst in Kirchen und auf Friedhöfen, später dann – im Theater. Es gab sogar Zeiten, in denen man sich fragte, ob Männer, die nie weinen, "richtige" Männer sind.

Auch heute weinen sie öffentlich: Wer nicht heult, wenn seine Fußballmannschaft verliert, ist kein echter Fan. Also, wie und wo wurde früher geheult? Und wie ist es heute um den Ruf der Träne bestellt?

Andrea Lieblang erzählt in ihrem Feature eine kleine Geschichte der Tränen - und das am heutigen Gründonnerstag, am Tag des Greinens vor dem Karfreitag.

Redaktion: Mark vom Hofe

"Es ist zum Heulen!"

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 13.04.2017 | 23:17 Min.

Download