Redezeit mit Annelie Bracke

Annelie Bracke im Portrait

Redezeit mit Annelie Bracke

Wer nicht weiß, wohin mit seinen Sorgen, kann zum Hörer greifen und die Telefonseelsorge anrufen. Klingt in Zeiten von Facebook und Twitter altmodisch - für manche ist sie aber der einzige Strohhalm.

Gerade an den Weihnachtstagen oder zwischen den Jahren fühlen sich manche Menschen, die keine Familie oder gute Freunde haben, einsam und ausgeschlossen. Aber auch solche, die wenig haben und nicht am sozialen Leben teilhaben können. Vor 60 Jahren wurde die Deutsche Telefonseelsorge gegründet, um diesen Menschen ein offenes Ohr zu geben. Mittlerweile gibt es bundesweit ein Netz von über 100 Beratungsstellen. Dort gehen 1,8 Millionen Anrufe pro Jahr ein. Schätzungen zufolge ist die Zahl der Anrufer aber erheblich höher - denn nur jeder fünfte Anrufer kommt durch. Allein bei der katholischen Telefonseelsorge in Köln sind es 60 Anrufe pro Tag. Dort arbeitet die Psychotherapeutin und Theologin Annelie Bracke, die seit 24 Jahren Anrufe entgegen nimmt.

In Neugier genügt erzählt sie, wie so ein Gespräch abläuft, welche Sorgen und Nöte heute im Vordergrund stehen, aber auch von amüsanten Geschichten.

Telefonseelsorge der Evangelischen Kirche
☎ 0800 - 111 0 111

Telefonseelsorge der Katholischen Kirche
☎ 0800 - 111 0 222

Redaktion: Julia Lührs

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 28.12.2016 | 28:25 Min.

Wer nicht weiß, wohin mit seinen Sorgen, kann zum Hörer greifen und die Telefonseelsorge anrufen. Klingt in Zeiten von Facebook und Twitter altmodisch - für manche ist sie aber der einzige Strohhalm. Gast: Annelie Bracke, Telefonseelsorge Moderation: Jürgen Wiebicke

Stand: 27.12.2016, 17:00