Spitznamen - einmal da, immer da!

Spitzname Mutti für Merkel

Spitznamen - einmal da, immer da!

"Mutti" als Spitzname für die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist inzwischen so etabliert, dass er sogar im Wahlkampf eingesetzt wird. Menschen geben einander Spitznamen. Lustig, neckisch oder gemein und sie bleiben oft ein Leben lang.

Und wie ist das bei Ihnen? Hören Sie auf einen Spitznamen? Lieben oder verfluchen Sie ihn? Und haben Sie schon mal versucht ihn loszuwerden? Das ist nämlich gar nicht so einfach. Denn das ist ja die Krux an Spitznamen: sie sind so einprägsam. Spitznamen tragen ist das eine, jemanden mit dem Spitznamen auch anreden zu dürfen, ist etwas Anderes.

Als Restaurantkritiker soll es Gert von Paczensky einmal gelungen sein, einem Hotelier juristisch zu untersagen ihn Quatschinsky zu nennen. Gerichtliche Schritte gegen Spitznamen sind wohl eher eine juristische Rarität. Forscher raten daher: Lieber nicht über einen neuen Spitznamen aufregen, denn das verfestige ihn eher als das er sich so schnell wieder in Luft auflöse.

Einen Spitznamen verpasst zu bekommen, kommt einer Taufe gleich, sagen Namensforscher. Wenn sich ein Spitzname von Tochter oder Sohn in der Familie und im Freundeskreis „eingenistet“ hat, passiert es schon mal, dass der eigentliche Name gar nicht mehr wichtig ist. Mit Spitznamen können Grenzen überwunden, aber auch gezogen werden. Wie, das wird in diesem Feature erläutert.

Autorin: Beatrice von Mangoldt

Redaktion: Beate Wolff

Spitznamen- einmal da immer da!

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 11.10.2017 | 19:55 Min.

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