Piratenradio im Realsozialismus der DDR

Piratenradios im Realsozialismus der DDR. Volkmar Kruspig 1973 in Wittenberg.

Piratenradio im Realsozialismus der DDR

Ende der 1970er Jahre entstanden in zahlreichen westdeutschen Städten illegale Piratensender, die aus Protest gegen Atomkraftwerke oder Wohnraumnot via UKW agitierten. Doch nicht nur in der BRD, auch in der DDR existierten Piratenradios.

Drei verschiedene Protagonisten berichten, wie es dazu kam, dass sie in der DDR illegal Piratenradios betrieben und welche Risiken, sie dafür in Kauf nahmen. Auch die illegalen Sender nur zu hören war nicht ungefährlich, schildern Hörer von damals:

Wittenberg 1973: Volkmar Kruspig fragt sich, warum eigentlich kaum ein Lied seiner großen Plattensammlung im Radio zu hören ist und änderte kurzerhand etwas daran.

Halle 1976: Götz Rubisch war wenig begeistert vom Radioprogramm der DDR. Eines Tages legte ihm ein Freund einen selbst gebastelten Piratensender auf den Tisch…

Leipzig-Paunsdorf 1967: vier Schüler betreiben jahrelang den "Sender Freies Paunsdorf". Sie spielen Beat, die Musik des Westens, was musikalisch verpönt und verboten ist.

Autor: Alex Körner

Redaktion: Jessica Eisermann

Piratenradio im Realsozialismus der DDR

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 21.08.2017 | 20:20 Min.

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