L'Aquila - zwischen antiker Faszination und Moderne

 Piazza del Duomo in L'Aquila

L'Aquila - zwischen antiker Faszination und Moderne

Die Stadt L'Aquila in den Abruzzen wurde im Jahr 2009 durch ein schweres Erdbeben zu einem Trümmerfeld. 309 Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos. Nach langer Zeit des Wiederaufbaus ist L'Aquila auf dem Weg zu einer Stadt der Moderne.

Nach dem verheerenden Erdbeben von L'Aquila im Jahr 2009 wurden zunächst gravierende Fehler gemacht. Damals hieß Italiens Regierungschef noch Silvio Berlusconi. Es gab große Versprechungen und Geld für den Wiederaufbau, doch die Aufbauarbeiten kamen nicht in Gang. Hilfsgelder wurden veruntreut und laxe Bauvorschriften nicht geändert. Heute ist L'Aquila auf dem Weg zu einer Stadt zwischen historischer Faszination und Moderne. Allein im historischen Stadtzentrum wird auf 160 Baustellen gearbeitet. Der historische Kern soll wiedererstehen und zugleich soll dieser bisher gespenstische Ort in eine hochmoderne Stadt 2.0 verwandelt werden.

Autorin: Marina Collaci

Redaktion: Jessica Eisermann

L'Aquila - zwischen antiker Faszination und Moderne

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 19.05.2017 | 14:57 Min.

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