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An den Saiten kurbeln - über die Drehleier

Drehleier

An den Saiten kurbeln - über die Drehleier

Auch an der Drehleier haben sich Instrumentenbauer ausgelebt: lauten- oder gitarrenförmig, gestreckt oder kugelig - in jedem Fall kann man an der Kurbel drehen und dem halslosen Saiteninstrument wundervolle Töne entlocken.

Vom 25. bis 28. Mai findet in der kleinen Stadt Schaephuysen am Niederrhein zwischen Krefeld und Moers wieder einmal die Sommerbordunale statt. Der Name deutet es schon an: bei diesem dreitägigen Festival dreht sich alles um Bordunmusik, d.h. um solche Musik, bei der immer ein betörender Basston mitschwingt, so dass es ununterbrochen summt oder brummt. Instrumente, die diese Bordunmusik erzeugen, sind der Dudelsack und die Drehleier. Dabei trifft man die Drehleier, seitdem sie vor über 1000 Jahren entwickelt wurde, bis heute europaweit in den verschiedensten Musikstilen an: meist natürlich in der Alten Musik, die vom Mittelalter über den Barock bis zur Romantik reicht, vereinzelt aber auch in der Neuen Musik, im Jazz und in der Rockmusik. Antje Hollunder hat mal nachgehört, was das Instrument eigentlich so faszinierend macht.

Autorin: Antje Hollunder

Redaktion: Gundi Große

An den Saiten kurbeln - über die Drehleier

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 17.05.2017 | 23:23 Min.

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