Dominik Graf über seine Arbeit als Regisseur

Dominik Graf

Dominik Graf über seine Arbeit als Regisseur

Seit über 30 Jahren bereichert Dominik Graf die deutsche Kino- und Fernsehlandschaft mit herausragenden Filmen. Sein Markenzeichen sind actionreiche Krimis mit ungewöhnlichen Perspektiven. Am 15.10.2017 läuft Grafs neuer "Tatort" in der ARD.

Im Oktober 1977 nahmen sich in der JVA Stuttgart-Stammheim drei RAF-Terroristen das Leben. Die sogenannte "Todesnacht von Stammheim" und die offenen Fragen und Verschwörungstheorien dazu, werfen ihre Schatten auf den aktuellen Fall der Kommissare Lannert und Bootz aus Stuttgart.

Regisseur Dominik Graf hat "Der rote Schatten" dicht und temporeich inszeniert. Er glaubt an den intelligenten Zuschauer, der sich lieber fordern als langweilen lässt, und beschert dem Publikum dafür TV-Highlights wie das Mafia-Epos "Im Angesicht des Verbrechens". Der Kriminalfilm ist Grafs Lieblingsgenre, weil er darin die härtesten sozialen Themen aufgreifen kann - dreckig und realistisch. Doch sein OEvre von über 60 Filmen ist äußerst facettenreich und reicht von Dokumentarfilmen über seine Heimatstadt München, die deutsche Filmgeschichte bis hin zu seinem Vater, den erfolgreichen Nachkriegszeit-Schauspieler Robert Graf. Sohn Dominik setzt die filmische Erfolgslinie fort. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen hat er bis jetzt zehn Grimme-Preise bekommen und ist damit Rekordhalter.

In "Neugier genügt" erzählt er über sein Selbstverständnis als Regisseur und den neuen Tatort "Der rote Schatten".

Redaktion: Julia Lührs

Dominik Graf - über sein Selbstverständnis als Regisseur

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 12.10.2017 | 26:53 Min.

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