No "no future" - Iggy Pop wird (tatsächlich) 70

Iggy Pop bei einem Auftritt in Detroit (2016)

No "no future" - Iggy Pop wird (tatsächlich) 70

Von Torsten Eßer

Iggy Pop ist - wie auch Keith Richards – eine überlebende Legende. Jetzt wird der Urvater des Punk 70 Jahre alt und straft Alle Lügen, die das nicht glauben wollten.

James Newell Osterberg, so sein bürgerlicher Name, hat vergangenes Jahr ein neues, viel gelobtes Album heraus gebracht. Seine Karriere begann Anfang der 60er Jahre auf der Highschool. Er trommelte bei den Iguanas, von denen er seinen Spitznamen Iggy behielt, und bei der Bluesband The Prime Movers.

Mit der nur von einem Minderheitenpublikum geschätzten, heutigen Kultband Band The Stooges bestritt er legndäre, skandalumwitterte Konzerte, mit David Bowie teilte er sich im geteilten Berlin eine Wohnung, nachdem dieser ihn aus dem Drogensumpf L.A. gerettet hatte.

Heute ist er mit sich im Reinen - 50% korrupt, wie er sagt -, genießt die Ruhe in seinem Haus in Miami, tobt aber immer noch über die internationalen Bühnen.

Gespielte Titel

Iggy Pop – Break Into Your Heart
The Kingsmen – Louie Louie
Iggy Pop – Louie Louie
Frank Sinatra – Young at Heart
Link Wray – Rumble
The Stooges – 1969
The Stooges – Real Cool Time
Iggy Pop – No Shit
Françoise Hardy & Iggy Pop – I’ll Be Seeing You
Westbam feat. Iggy Pop – Iron Music
Iggy Pop – Lust for life
Iggy Pop – The Passenger
Berry – Les Passagers
Iggy Pop – We Have All the Time in the World
Iggy Pop – Real Wild Child
Iggy Pop – King of the Dogs
Iggy and the Stooges – Beat That Guy

Bücher

Paul Trynka: Iggy Pop
Rogner & Bernhard, 528 Seiten, ISBN: 978-3807710396

Filme

"Call Me Iggy" (Regie: Jean Boué)
arte, 2012

Konzertmitschnitte

Rockpalast: Iggy Pop
Open-Air-Festival Loreley 1996