12.45 - 13.00 Uhr Presseclub - nachgefragt

60 Jahre Römische Verträge

Menschen in Brüssel sind durch eine EU Flagge zu sehen

60 Jahre Römische Verträge

Es war die Grundlage für die spätere europäische Integration und die heutige EU: Am 25. März 1957 haben sechs europäische Länder die Römischen Verträge unterzeichnet. Doch wie steht es 60 Jahre später um die EU?

Am 25. März soll in Rom der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge gefeiert werden. Diese gelten als "Geburtsurkunde" der heutigen EU. Doch zum Feiern ist vielen in der Staatengemeinschaft gerade nicht zumute. Die Europäische Union ist in keinem guten Zustand, das zeigen die vielen ungelösten Themen. Das zeigt auch die mangelnde Einheit, die immer wieder offen zu Tage tritt. Wie steht es 60 Jahre nach den Römischen Verträgen um die EU? Unsere Korrespondenten haben dieser Frage nachgespürt.

Die Serie im WDR 5 Morgenecho, immer um 07:25 Uhr

Teil 1: Aufbruch-Stimmung auf dem römischen Kapitol
Von Jan-Christoph Kitzler

Es war der Startschuss: Als am 25. März 1957 die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bzw. der Europäischen Atomgemeinschaft unterzeichnet wurden, entstand die Keimzelle der heutigen EU. Damals waren nur Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande dabei und es begann eine Erfolgsgeschichte, an die sich heute in Krisenzeiten nur wenige erinnern.

60 Jahre Römische Verträge (1/6) – Aufbruch-Stimmung

WDR 5 Morgenecho - Serie | 20.03.2017 | 03:58 Min.

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Teil 2: Frankreich und die EU - Schwierige Vernunftehe
Von Marcel Wagner

Es war ein Franzose, der mit seinem sogenannten Plan Anfang der 50er den Grundstein für die heutige EU gelegt hat - Robert Schuman. Darauf sind viele seiner Landsleute bis heute stolz. Und trotzdem waren es auch immer wieder Frankreich und die Franzosen, die den europäischen Motor ins Stottern brachten, nicht zuletzt 2005 mit ihrer Ablehnung des EU-Verfassungsvertrags. Aktuell bricht sich die Euroskepsis wieder besonders Bahn.

60 Jahre Römische Verträge (2/6) – Frankreich und die EU

WDR 5 Morgenecho - Serie | 21.03.2017 | 04:15 Min.

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Teil 3: Die Briten und die EU - It's complicated
Von Jens-Peter Marquardt

Der britische Premierminister Winston Churchill gilt als einer der Väter der Europäischen Gemeinschaften. Er forderte schon 1946 als Lehre aus zwei verheerenden Weltkriegen: "Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa errichten." Doch für sein eigenes Land, für Großbritannien, hatte er darin keinen Platz vorgesehen - und so begann ein ziemlich wechselvolles Verhältnis zwischen Briten und Kontinentaleuropäern.

60 Jahre Römische Verträge (3/6) - GB und EU: It's complicated

WDR 5 Morgenecho - Serie | 22.03.2017 | 03:35 Min.

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Teil 4: Polen und die EU - Zahlen und schweigen
Von Henryk Jarczyk

Rund 77 Prozent befürworten in jüngsten Umfragen in Polen die EU-Mitgliedschaft ihres Landes. Darunter sind auch viele Anhänger der nationalkonservativen Regierung. Ein Widerspruch? Keineswegs. Die Anhänger der Partei "Recht und Gerechtigkeit" haben nur eine etwas andere Vorstellung darüber, wie die EU künftig aussehen soll.

60 Jahre Römische Verträge (4/6) - Polen und die EU

WDR 5 Morgenecho - Serie | 23.03.2017 | 03:29 Min.

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Teil 5: Ungarn - Stete Konfrontation
Von Stephan Oszváth

Seit Viktor Orbán 2010 erneut die Macht übernahm, ist er auf Konfrontationskurs mit der EU. Er riskiert ein Vertragsverletzungsverfahren nach dem anderen, testet aus, wie weit er gehen kann. Und er baut mitten in der EU einen "illiberalen" Staat auf: Nation sticht Europa, das ist das Credo Orbáns, der die EU in diesem Sinne umkrempeln will: Geld ja, reinreden nein. Seinen Wählern verkauft er das als "Freiheitskampf" gegen Brüssel.

60 Jahre Römische Verträge (5/6) - Ungarn: Stete Konfrontation

WDR 5 Morgenecho - Serie | 24.03.2017 | 03:38 Min.

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Teil 6: Die Italiener und die EU - Erkaltete Liebe?
Von Lisa Weiß

In Italien haben populistische Politiker durchaus Erfolg, wenn sie mit Anti-Europa-Parolen auf Stimmenfang gehen. Gleichzeitig wissen viele in Italien, dass die Lösung für einige Probleme des Landes in Europa liegt. Gerade junge Italiener profitieren von offenen Grenzen und hoffen auf bessere Perspektiven in anderen EU-Ländern. Wie steht es heute um die Europaliebe der Italiener?

60 Jahre Römische Verträge (6/6) - Die Italiener und die EU

WDR 5 Morgenecho - Serie | 25.03.2017 | 03:41 Min.

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Redaktion: Patrick Raulf

Stand: 17.03.2017, 12:41