Glaube, Hass und keine Hoffnung

Reverend Betty Deas Clark (rechts), Iman Muhammad Masri (Mitte) und Dan Gross beten am Orlando Regional Medical Center für die Opfer des Massakers in einem Gay Club in Orlando, Florida, 15. Juni 2016.

Glaube, Hass und keine Hoffnung

Von Wolfgang Meyer

"Jede Religion ist eine tickende Zeitbombe." So hat es der Neurowissenschaftler Sam Harris formuliert. Wir erleben eine brennende Welt, und sie brennt im Namen Allahs und Gottes und welchen mythischen Wesens auch immer.

Die Konflikte selbst mögen nicht in den Religionen ihre Ursachen haben, aber Fanatismus und der Hass scheinen deren Ausdruck zu sein. Theologen, Priester und Gelehrte heben die Hände und sprechen von Missbrauch. Religionen seien friedlich und gut, aber die Menschen, die in ihren Namen das Blut vergießen, die seien Verirrte. Ist das so einfach? Das Lebenszeichen geht auf Spuren- und Tätersuche. Braucht eine friedliche Gesellschaft die Religionen oder liegt eben genau hier der Widerspruch: Stehen womöglich Religionen dem Frieden entgegen?

Redaktion: Christina-Maria Purkert

Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr
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Stand: 01.07.2016, 11:00