Gifte für ein besseres Leben - Chemiekonzerne machen mobil

Arbeit im Bayer CropScience Labor

Gifte für ein besseres Leben - Chemiekonzerne machen mobil

Von Peter Kreysler

Noch nie wurden auf den Äckern so viele Pestizide in Deutschland versprüht wie heute. Die Folgen für die Umwelt sind fatal: die Artenvielfalt nimmt dramatisch ab, die Gifte reichern sich im Boden, im Grundwasser und im Menschen an. Und es droht eine weitere Gefahr.

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Gifte für ein besseres Leben - Chemiekonzerne machen mobil

Dok 5 - Das Feature | 15.10.2017 | 53:42 Min.

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Unkräuter werden resistent, wenn sie massenhaft Herbiziden ausgesetzt sind. An vielen Orten - vor allem den USA - haben sich bereits "Super-Unkräuter" entwickelt, denen herkömmliche Unkrautvernichter nichts mehr anhaben können. Der Pharmakonzern BAYER ist auf der Suche nach einem neuen wirksamen Herbizid. In Monheim, dem weltweit größten und modernsten Standort für die Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln arbeiten rund 5000 Mitarbeiter daran, ihn zu finden. Sie hoffen, dass ihnen dabei die Fusion mit Monsanto hilft und sie zum größten globalen Saatgut- und Agrar-Chemiekonzern macht.

 Ein Landwirt düngt mit Hilfe seines Treckers und einem Düngerstreuer am 02.04.2014 bei Wessenstedt (Niedersachsen) ein Feld

Artensterben, "Super-Unkräuter" - gibt es einen Ausweg aus dieser vertrackten Lage? Das Feature fragt bei Hightech-Laboren, Bauern, Chemiegiganten, sowie kritischen Toxikologen nach.

Ausstrahlung am 16. Oktober 2017
Autor: Peter Kreysler
Produktion: SWR 2017
Redaktion: Dorothea Runge


Stand: 26.09.2017, 12:11