Willi Achten mit "Nichts bleibt"

Willi Achten

Willi Achten mit "Nichts bleibt"

Ein Mann gerät außer Kontrolle: Zwei Männer schlagen den Vater von Frank Mathys nieder. Und statt zur Polizei zu gehen, beginnt er einen Rachefeldzug, der ihn einsam machen wird.

Franz Mathys ist Kriegsfotograf, hat in Somalia, in Srebrenica, an vielen anderen Krisenorten der Welt Dinge gesehen, die sich tief in ihn eingegraben haben. Für ein Foto von einer Steinigung bekam er einen der wichtigsten Preise für Fotografie.

Aber er trägt Schuldgefühle mich sich herum, weil er mit dem Leid anderer sein Geld verdient. Und nicht nur deshalb – auch seinem Sohn gegenüber wirft Mathys sich Verfehlungen vor, weil er ihn nicht genug hat schützen können.

Als zwei Männer dann auch noch Mathys Vater niederschlagen und schwer verletzen, zerbricht etwas in ihm. Er begibt sich auf einen Rachefeldzug, der ihn auch noch seiner Liebe und sich selbst entfremden wird.

Ein Buch, das trotz aller Härte mit Empathie auf seinen gebrochenen Helden blickt.

Eine Rezension von Dina Netz

Willi Achten mit "Nichts bleibt"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch | 13.05.2017 | 11:42 Min.

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Literaturangaben:
Willi Achten: Nichts bleibt
Pendragon Verlag, 376 Seiten, 17,00 Euro

Stand: 11.05.2017, 21:51