Mariana Leky über "Was man von hier aus sehen kann"

Mariana Leky über "Was man von hier aus sehen kann"

Mariana Leky über "Was man von hier aus sehen kann"

In ihrem dritten Roman schafft Mariana Leky einen fantastischen Kosmos voller wunderlicher Menschen, die in einem Dorf im Westerwald leben und weit davon entfernt sind, irgendetwas Erwartbares zu tun.

Großmutter Selma kann den Tod voraussehen. Immer wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt einer aus dem Dorf. Allerdings weiß in den folgenden Stunden niemand, wen es treffen wird, was zu Spekulationen, Ängsten und zum schnellen Bilanzziehen führt. Es ist Selmas Enkelin Luise, die aus einer allwissenden Perspektive vom Dorfleben erzählt. Sie ist hier aufgewachsen und kennt jeden und alle Geschichten, die sich zu ihren Lebzeiten ereignet haben, aber auch die, von denen sie nur aus den Erzählungen der Alten gehört hat. Scheinbar niemand kann Geheimnisse bewahren und alle nehmen Anteil am Schicksal der anderen. Dazu gehören die Liebe, der Tod und der Schmerz.

"Was man von hier aus sehen kann" ist ein skurriler Roman mit vielen liebenswerten Figuren, die den Leser in phantastische Welten entführen.

Eine Rezension von Barbara Geschwinde

Lesetermin in NRW:
Montag, 9.10. um 19.30 Uhr
Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39

Mariana Leky über "Was man von hier aus sehen kann"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch | 16.09.2017 | 11:11 Min.

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Literaturangaben:
Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann
DuMont Verlag, 320 Seiten, 20 Euro
E-Book 15.99 Euro

Stand: 14.09.2017, 13:03