Jochen Schmidt über "Zuckersand"

Der Autor Jochen Schmidt

Jochen Schmidt über "Zuckersand"

Der zweijährige Karl entdeckt die Welt und sein Vater mit ihm. Karls Erlebnisse rufen beim Vater immer wieder eigene Kindheitserinnerungen wach, so dass er auf mehreren Ebenen über das Vater-Sohn-Sein nachdenkt.

Karl ist zwei Jahre alt. Seine Mutter Klara geht arbeiten und schickt seinem Vater aus dem Büro Erinnerungs-Nachrichten wie zum Beispiel, dass er nicht vergessen soll, Karl die Zähne zu putzen. Der Vater und Ich-Erzähler ist meist damit beschäftigt, Karl dabei zu bestaunen, wie er die Welt entdeckt, wie einen auf der Straße liegenden Röhrenfernseher und sein Innenleben aus Leiterplatten und Kupferdrahtspulen zum Beispiel. Karls Vater ist allerdings kaum weniger fasziniert als sein Sohn, hat er doch früher selbst im Kinderzimmer mit dem Lötkolben hantiert. Und so gleitet der Erzähler beim Beobachten seines Sohnes immer wieder hinüber in die eigene Kindheit. Jochen Schmidt hat ein rührendes, wahres und komisches Buch über das Vatersein geschrieben.

Eine Rezension von Dina Netz

Jochen Schmidt live bei der lit.COLOGNE
Das 1Live Klubbing Spezial: Horrortrips und Zuckersand – mit Jochen Schmidt und Roman Ehrlich
Donnerstag, den 09.03.2017, 20 Uhr
Schauspiel Köln im DEPOT 2, Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln

Jochen Schmidt über "Zuckersand"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch | 18.02.2017 | 10:57 Min.

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Literaturangaben:
Jochen Schmidt: Zuckersand
Verlag C.H. Beck, 206 Seiten, 18 Euro

Stand: 15.02.2017, 14:32