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Thomas Lang im Gespräch über "Immer nach Hause. Künstlerroman über Hermann Hesse"

Der Autor Thomas Lang über sein Buch "Immer nach Hause"

Thomas Lang im Gespräch über "Immer nach Hause. Künstlerroman über Hermann Hesse"

Wie tief kann man in das Leben und Schreiben eines Schriftstellers eintauchen? Thomas Lang schreibt faszinierend über die Zeit des Aufbruchs und der Schaffenskrise im Leben des jungen Hermann Hesse – eine Fiktion.

Mit Ende zwanzig ist Hermann Hesse bereits mit seinem Frühwerk berühmt, als er sich 1904 mit der neun Jahre älteren Frau Mia Bernoulli in ein abgelegenes Dorf am Bodensee zurückzieht. Sie bewohnen ein Haus im Reformstil, versuchen sich als Selbstversorger und bekommen dort drei Söhne. Doch der Schriftsteller fühlt sich von der Welt abgeschnitten, reist oft nach München und bleibt lange am Monte Verità im Tessin. Seine Unzufriedenheit wächst. Er beginnt an allem zu zweifeln, auch an der Ehe, und gerät in eine Schaffenskrise.

Der Autor Thomas Lang erzählt in seinem dokumentarischen Hesse-Roman von dessen Zeit am Monte Verità und am Ende des Ersten Weltkriegs – in zwei großen Rückblenden wird Hesses Lebensphase der schwierigen Selbstfindung als Schriftsteller deutlich: faszinierend und atmosphärisch.

Eine Rezension von Bettina Hesse

Thomas Lang im Gespräch über "Immer nach Hause"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch | 03.12.2016 | 10:56 Min.

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Literaturangaben:
Thomas Lang: Immer nach Hause. Künstlerroman über Hermann Hesse
Berlin Verlag, 380 Seiten, 20 Euro

Stand: 01.12.2016, 14:06