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Deborah Feldman mit "Überbitten"

Deborah Feldman

Deborah Feldman mit "Überbitten"

"Überbitten" ist im Chassidismus ein Ritual der Versöhnung. Zwei ultraorthodoxe Juden bitten einander um Verzeihung und vergeben dem jeweils anderen, weil sie dazu verpflichtet sind.

Deborah Feldman beschließt mit Anfang 20, aus der strengen chassidischen Gemeinde im New Yorker Stadtteil Williamsburg auszubrechen. Sie verlässt die arrangierte Ehe gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn; beginnt ein Literatur-Studium in Manhattan und lernt eine neue Welt kennen, in der sie sich - frei und allein auf sich gestellt - behaupten muss.

Der Weg, den Deborah Feldman beschreitet, ist weit: von der Ablösung mit immer wiederkehrenden Ängsten und Zweifeln über die Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit bis hin zu einem Leben, das sie selbst gewählt hat – in Berlin.

In der autobiografischen Erzählung nimmt die Autorin ihre Leser mit auf eine fesselnde siebenjährige Reise, die niemanden unberührt zurück lässt.

Eine Rezension von Barbara Geschwinde

Deborah Feldman mit "Überbitten"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch | 20.05.2017 | 12:25 Min.

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Literaturangaben:
Deborah Feldman: Überbitten
Aus dem Amerikanischen von Christian Ruzicska
Secession Verlag, 704 Seiten, 28,00 Euro

Stand: 17.05.2017, 21:51