Verbesser' die Welt mit fairem Geld

Geldscheine an der Wäscheleine

Wie "gut" sind Ethikbanken? 01.01.2016

Verbesser' die Welt mit fairem Geld

Von Peter Kessen

Seit dem Finanzcrash 2008 und diversen Skandallawinen haben die Großbanken rasant an Vertrauen verloren. Davon profitiert haben die Ethikbanken, neue Kunden haben ihre Bilanzsumme verdoppelt.
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Haben diese "guten Banker" nun die Welt verbessert und ihre Kunden gut betreut? "Berühr' die Welt mit deinem fairen Geld". So idealistisch klingt der Sound der ethischen Banken. Wie zum Beispiel der Ethik Bank aus Thüringen oder der GLS Bank aus Bochum. Die alternativen Geldbeweger versprechen besser zu sein als etablierte Finanzartisten: Mehr Kredite sollen "gute" Projekte befördern, seien es zum Beispiel ökologisches Bauen, Bio-Landwirtschaft oder andere Schulen. Und Geschäfte mit Umweltverschmutzern, Ausbeutern und Spekulanten gelten als No Go. Die hohe Moral trifft nun auf die Finanzströme des Bankenwesens. Aber Vorsicht: Geld ist vielleicht auch gefährlich, wenn es fließt.

Produktion: WDR 2015
Redaktion: Frank Christian Starke

Stand: 01.01.2016, 11:05