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Die Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises stehen fest

Lars Eidinger und Sophie Rois

Letzte Liebe und eine üble Sache

Die Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises stehen fest

Von René Wagner

In sieben Kategorien bildet der Deutsche Hörbuchpreis die Vielfalt akustischer Literatur ab. Für die Verleihung des Preises 2016 wurden gut 300 Hörbücher bewertet, die im vergangenen Jahr bei 70 Verlagen erschienen sind. Jetzt stehen die sechs Gewinner fest.

Alle Titel sind eine klare Hörempfehlung. Die "beste Unterhaltung" von allen eingereichten Hörbüchern lieferte die Produktion "Tante Poldi und die sizilianischen Löwen" von Mario Giordano, gesprochen von Synchronschauspieler Philipp Moog. Bestes Sachhörbuch ist "Deutschland. Erinnerungen einer Nation" (der Hörverlag), zum besten Hörspiel wählte die Jury die SWR-Produktion "Wir" (Der Audio Verlag). In der Kategorie "beste verlegerische Leistung" bekommen der Hörverlag und der BR den Preis für "Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945".

Die Königsdisziplinen beim Deutschen Hörbuchpreis aber belegen diesmal zwei Sprecher und Titel desselben Verlags: Die österreichische Schauspielerin Sophie Rois als "Beste Interpretin" begeisterte mit ihrer Lesung "Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky, und der deutsche Schauspieler Lars Eidinger als "Bester Interpret" überzeugte gleich mit seiner ersten Hörbuch-Arbeit: "Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache" von David Foster Wallace – beide Titel sind im Hörbuch-Label "tacheles!" beim Bochumer Verlag Roof Music erschienen.

Scala stellt die ausgezeichnete Arbeit vor.

Redaktion: Markus Brügge

Stand: 28.01.2016, 14:05

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