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Mit Hudo um die Welt

Heidi Hetzer mit ihrem Oldtimer sagt Tschüss

Lebenstraum - Weltumrundung

Mit Hudo um die Welt

Von Christoph Tiegel

Mit "Hudo", ihrem 87 Jahre alten Oldtimer, war sie auf großer Welttournee: Dabei ist die Berlinerin Heidi Hetzer selbst auch schon flotte 79 Jahre alt. Seit Sommer 2014 waren Heidi und Hudo unterwegs.

Online-Text Heidi und Hudo am Ziel

Heidi Hetzer mit Hudo am Olympiastadion

Heidi Hetzer mit Hudo am Olympiastadion

Ganz großer Bahnhof für Heidi Hetzer und ihren Oldtimer Hudo in Berlin – am Ziel ihrer gemeinsamen Tour um die ganze Welt. Wo die beiden auch Halt machten am gestrigen Sonntag, waren sie sofort umringt von hunderten begeisterten Menschen, zahlreichen Mikrofonen und Kameras. "Heidi, Heidi!"-Rufe, viel Beifall und Gelächter erfüllten am Mittag den Pariser Platz am Brandenburger Tor und zwei Stunden später dann auch den Vorplatz des Olympiastadions – und damit exakt den Ort, wo Ende Juli 2014 Heidis und Hudos großes Abenteuer begonnen hatte. Beifall brandete auf, als Heidi ihrem Hudo aufs Dach stieg und fröhlich in die Menge winkte. Als Highlight für ihre Fans durfte sie mit Hudo dann sogar noch eine umjubelte Ehrenrunde im Stadion drehen.

Mit Hudo um die Welt - Heidi Hetzer grüßt die WDR 4 Hörer

WDR 4 Lebenstraum | 13.03.2017 | 00:44 Min.

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Im Oldtimer einmal um die ganze Welt - es ist tatsächlich vollbracht!

Auch wir hier bei WDR 4 haben seit Sommer 2014 mitgestaunt, mitgefiebert, mitgelitten, mitgelacht und vielleicht gelegentlich auch ein bisschen mitgeweint, wenn unsere Weltumrunderin Heidi Hetzer sich von unterwegs gemeldet hat. Hut ab! Toll, dass Heidi (79) und ihr Oldtimer Hudo (87) es tatsächlich geschafft haben! Aber was werden wir Heidis spannende, meist fröhliche, manchmal auch zu Herzen gehende Berichte von unterwegs vermissen! Hier nochmal ein paar typische Kostproben "OTon Heidi" - zu den Stichworten: Familienweh, Sprachvielfalt, Beifahrerverlust, Handtaschenklau, Werkstattunfall und unvermeidlich: "alte Schachteln in alten Autos"!

Heidi und Hudo: Eine Erinnerung an Heidis schönsten Aussagen!

WDR 4 Lebenstraum | 13.03.2017 | 02:35 Min.

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Heidi und Hudo in Essen - und WDR 4 fährt mit!

Heidi Hetzer und ihr Hudson, der den Namen Hudo am Heckfenster trägt

Mit Heidi und Hudo um die Welt!

Heidi und Hudo sind ja nach fast vollendeter Weltumrundung auf dem Heimweg nach Berlin und aktuell unterwegs im Lieblingsland - WDR 4 durfte gestern tatsächlich für ein paar Kilometer zusteigen, für ein Interview bei voller Fahrt (max. 60 Stundenkilometer!) - und Heidi wünscht in einem kurzen Videoclip am Steuer ihres Oldtimers (direkt an der Ruhr in Essen-Kettwig entlang knatternd) allen WDR 4-Hörern "Gute Fahrt!".

Was für ein Abenteuer! Mit dem Oldtimer um die Welt - fünf Kontinente, 84.000 Kilometer – das Auto 87 Jahre alt, seine Fahrerin 79! Das hat WDR 4-Reporter Christoph Tiegel ohnehin schon großen Respekt abgenötigt – jetzt aber umso mehr, da er für ein paar Kilometer auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und Heidi beim Schuften an Hudos Lenkrad zuschauen durfte.

Heidi und Hudo im Lieblingsland

Heidi und Hudo vor dem Eiffelturm – gerade erst hat unsere Weltumrunderin Heidi Hetzer uns noch ein hübsches Foto von sich und ihrem taubenblauen Oldtimer aus Paris geschickt – dabei haben sie und ihr Hudo aber Frankreich in Wahrheit schon ziemlich weit hinter sich gelassen – und auch mit Belgien sind die zwei sozusagen schon "durch".

Heidi Hetzer mit ihrem Oldtimer vor dem Pariser Eiffelturm

Am Wochenende noch fröhlich in Paris unterwegs – jetzt fahren Heidi und Hudo durchs Lieblingsland!

Bereits gestern Mittag ging es bei Eupen über die Grenze und hinein nach Nordrhein-Westfalen! Noch heute knattern Heidi und Hudo weiter Richtung Ruhrgebiet – Essen wird eine Station sein auf ihrem Weg. Auch in Köln wollen die beiden danach unbedingt noch vorbeischauen. 

Ehe sie sich endgültig dorthin aufmachen, wo ihr großes Rund-um-die-Welt-Abenteuer vor zwei Jahren und acht Monaten begann: Berlin, Heidis geliebte Heimatstadt. Geplanter Zieleinlauf: 12. März, Sonntag, 14.30 Uhr, am Olympiastadion.

Neues von Heidi - Zurück in Europa!

Es hat sich viel Heimweh angestaut und Heidi kann es kaum erwarten, wieder in Berlin anzukommen. Schließlich war sie jetzt auch fast drei Jahre unterwegs. Sie muss sich und Hudo aber zügeln, damit sie den Rest der Reise unbeschwert zurücklegen können.

Heidi und Hudo sind auf dem Heimweg kaum zu bremsen

WDR 4 Lebenstraum | 15.02.2017 | 01:24 Min.

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Heidi und Hudo - Zurück in Europa

WDR 4 Lebenstraum | 10.02.2017 | 01:28 Min.

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Ankunft in Spanien

Heidi und Hudo in Spanien angekommen

Unerwartet kühler und feuchter Empfang in Europa: Da springt Oldtimer Hudo nicht ganz freiwillig an

Anfang Januar 2017 ging es mit dem Schiff zurück auf den heimischen europäischen Kontinent, wo in Südspanien die gut 3000 Kilometer lange Schlussetappe Richtung Berlin beginnt, zurück zum Ausgangspunkt des großen Einmal-um-die-ganze-Welt-Abenteuers.

Endspurt - Berlin ist nicht mehr weit

Heidi und Hudo in Spanien angekommen

Nach der Landung in Spanien wird Hudo erstmal ordentlich beflaggt.

Mitte März wollen Heidi und Hudo in ihre geliebte Heimatstadt einfahren. Der zweite März-Sonntag ist für Heidis und Hudos Rückkehr nach Berlin angepeilt - und beide wollen gerade die letzten stolzen Kilometer möglichst aus eigener Kraft schaffen.

Wie geht es Heidi Hetzer, unserer Weltumrunderin?

Noch vier, fünf Wochen mit ihrem Oldtimer Hudo durch Afrika, dann ist Heidis großes Abenteuer im Grunde "geschafft".

Heidi Hetzer in Namibia - Nahes Tourende

WDR 4 Lebenstraum | 04.12.2016 | 00:22 Min.

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Mit durchaus gemischten Gefühlen blickt Heidi auf das nicht mehr allzu ferne Tourende.

Heidi Hetzer in Namibia - Nahes Tourende Teil 2

WDR 4 Lebenstraum | 04.12.2016 | 00:26 Min.

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Als erstes wird wohl eine große Geburtstagsparty geplant! Im Juni nächsten Jahres wird Heidi Hetzer 80 Jahre alt! Und da werden wohl in Berlin auch viele nette und hilfsbereite Menschen mitfeiern, die Heidi bei ihrer langen Oldtimertour um die Welt kennen gelernt hat.

Von Südafrika nach Namibia

Zuletzt hatte Hudo einen mehrwöchigen Boxenstopp in Kapstadt und konnte erst mit einem nicht auf die Schnelle zu beschaffenden Original-Austauschmotor wieder losknattern.

Heidi Hetzer in Namibia freut sich über die Tiere

WDR 4 Lebenstraum | 29.11.2016 | 01:56 Min.

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Heidi und Hudo in Namibia

Die Berlinerin Heidi Hetzer (79) befindet sich mit ihrem Oldtimer "Hudo" (86) seit über zwei Jahren auf einer Reise um die Welt. Auf den Spuren Ihres historischen Vorbilds Clärenore Stinnes (das legendäre "Fräulein Stinnes"), die Ende der 1920er Jahre als erster Mensch in einem Personenwagen die Welt umrundete.
Gestartet sind die beiden im Sommer 2014 aus Heidis Heimatstadt Berlin - Richtung Osten ging es durch Europa, Asien, Ozeanien, Nord- und Südamerika bis nach Afrika - wo die beiden aktuell unterwegs sind.
Wir bei WDR 4 freuen uns, dass Heidi sich regelmäßig persönlich bei uns meldet. Dieses Mal vom mittlerweile 5. Kontinent Ihrer Tour - aus dem südlichen Afrika, genauer gesagt: Namibia, an der Grenze zu Angola.

Heidi und Hudo in Namibia

Endlich sehen Heidi und Hudo ein paar Springböcke, allerdings auf der Straße. Der Verkehr lässt aber zu, dass sie rechtzeitig bremsen und auch gucken können.

Endlich sehen Heidi und Hudo ein paar Springböcke, allerdings auf der Straße. Der Verkehr lässt aber zu, dass sie rechtzeitig bremsen und auch gucken können.

Neben Springböcken sind natürlich auch noch wildere Tiere, wie Löwen in den Gefilden unterwegs. Daher ist es ganz wichtig, das Auto nicht zu verlassen!

Einen Campingplatz haben Heidi und Hudo sehr schnell und unkompliziert gefunden.

Die Begegnung mit den Polizistinnen, die annahmen, Heidi und Hudo kämen von einer Party, hat sich länger hingezogen als erwartet. Gestaunt haben die Gesetzeshüter aber nicht schlecht, als sie das Alter von Heidi und auch Hudo erfuhren.

Heidi Hetzer gerät in Namibia in eine Polizeikontrolle

WDR 4 Lebenstraum | 29.11.2016 | 01:13 Min.

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Auf dem Sprung nach Afrika

Oldtimer Hudo wurde schon gut verpackt und verschifft Richtung Südafrika. Am 5. August 2016 will Heidi in Buenos Aires "ihren Abschiedstango tanzen". Dann fliegt sie über Rio de Janeiro nach Dubai. "Ein Riesen-Umweg. Und eine Umweltverschmutzung, dass ich da hochfliege", sagt sie selbst, "aber erstens war es der billigste Flug. Und zweitens war ich noch nie in Dubai. Und hab gedacht: Na, wenn ich da umsteige, da steig ich doch einfach mal aus. Bleibe dort zwei Tage. Guck mir da die Hochhäuser an."

Am 10. August geht es dann mit dem Flieger nach Kapstadt, Südafrika. Da soll am 19. August Oldtimer Hudo mit dem Schiff ankommen. Und dann düsen die beiden los Richtung Namibia. Wo sie dann auch noch etwas vom sehr schönen afrikanischen Frühling mitkriegen? Heidi zu WDR 4: "Ich hoffe, weil ich mich ja entschlossen habe, zu überwintern! Also ich komme nicht nach Hause zu Weihnachten. Ich bleibe jetzt vier Monate in Afrika." Nach dieser Rechnung kommen Heidi und Hudo frühestens im März oder April 2017 zurück nach Deutschland.

Lebenstraum: Wann und wie gehts weiter?

WDR 4 Lebenstraum | 01.08.2016 | 02:39 Min.

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Südamerika – viel Schatten, aber auch viel Licht

 "Wunderbar! Es ist eine Weltstadt, die unheimlich viele alte Bauten hat. Weil hier ja nie ein Krieg war. Die Weite, die Größe. Die Straßen: auf jeder Seite acht Bahnen. Und die Bäume faszinieren mich. Die haben unheimlich schöne, uralte Bäume!" So schwärmt Heidi von Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens.

Qualmender Oldtimer

Oldtimer-Stress in den Anden: Heidis Hudo hart am Limit.

Heidis langer Weg dorthin durch fast ganz Südamerika war geradezu gepflastert mit Pleiten, Pech und Pannen. Steile Straßen, großen Höhen und dünne Luft machten ihr und ihrem Auto zu schaffen. Gelegentlich schwächelte sie selbst, weit häufiger aber ihr Oldtimer "Hudo", der mit seinen 86 Jahren noch sieben Jahre älter ist als seine abenteuerlustige Lenkerin.

Heidi aud weißem See

Weiß aber heiß: Heidi auf bolivischem Salzsee

In Südamerika hatte Heidi mit unerwartet vielen, vor allem technischen Rückschlägen zu kämpfen. Verfolgte aber trotzdem aus der Ferne so gut es ging das Geschehen in der Heimat – hat von Ansbach und Würzburg erfahren und auch mitbekommen, wie sich Kanzlerin Merkel letzte Woche zur Flüchtlingsfrage geäußert hat.  "Ich bin ihrer Meinung. Wir schaffen das. Es geht nicht von heute auf morgen. Genau wie bei mir. Und ich sage: Wer einen Weg vor sich hat, soll nicht rennen. Sie kann auch nix zu schnell machen, Frau Merkel. Sie hat einen Weg vor sich und er dauert."

Lebenstraum: Heidi Hetzer in Buenos Aires mit Pleiten Pech und Pannen

WDR 4 Lebenstraum | 01.08.2016 | 01:54 Min.

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Seilbahn und viele, viele Häuser

La Paz, Bolivien: die sehr hoch gelegene "Rauf-und-runter-Stadt"

Auch wenn der pannengeplagten Heidi Hetzer zweitweise der Blick verloren ging für die unvergleichlich schönen Seiten Südamerikas, nachhaltig beeindruckt hat sie – neben Buenos Aires – vor allem die bolivische Hauptstadt La Paz. Deren tiefster Punkt liegt auf 3200, der höchste auf 4100 Metern. Die vielen, vielen Häuser hätte quasi in den Berghängen "geklebt" und bei abendlicher Beleuchtung habe man sich gefühlt wie inmitten tausender Weihnachtsbäume.

Heidi Hetzer: Schönes Südamerika ...

WDR 4 Lebenstraum | 01.08.2016 | 02:41 Min.

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Geburtstag auf der Osterinsel

Heidis Geburtstag

Der 20. Juni 2016, das ist ein besonderer Tag für unsere tapfere Weltenbummlerin Heidi Hetzer! An diesem Tag wurde sie vor 79 Jahren in Berlin geboren! Und es war ja mal ihr autoverrückter Plan, nach zweijähriger Weltumrundung mit ihrem nun schon 86 Jahre alten Oldtimer Hudo genau an dem Tag wieder reinzuknattern ins heimische Berlin – und sich dort an ihrem Geburtstag gerne auch gebührend feiern zu lassen.

Viele Motorpannen und Gesundheitsprobleme haben Heidi und Hudo immer wieder ausgebremst – aber nicht endgültig gestoppt! Zeitdruck will sich Heidi eh keinen mehr machen lasse. "Ist es nicht eigentlich für mich und für die WDR 4-Hörer egal, wann ich zurückkomme? Ist doch eigentlich völlig wurscht. Und wenn ich als Weihnachtsengel einschwebe mit Hudo, reinrutsche, dann ist das auch in Ordnung, oder?"

Ab wo feiert Heidi denn nun ihren Geburtstag? Vor ein paar Wochen in Chile wusste sie das zumindest ungefähr: "Ja, entweder Buenos Aires oder Kapstadt, was ja auch keine schlechte Stadt ist." Argentinien oder Südafrika, also? Weit gefehlt! Oldtimer Hudo steht nämlich wider Erwarten immer noch schwer angeschlagen in einer Werkstatt in Chiles Hauptstadt Santiago. Und Heidi ist zur Gemütsaufhellung knapp 3800 Kilometer nach Westen ausgeflogen und grüßt uns per Mail mitten aus dem Pazifik!

"Meinen 79sten Geburtstag feiere ich auf der Osterinsel Isla de Pascua. Es gibt Schlimmeres. Ich bin total glücklich und entspannt. Der Zeitplan ist im Eimer, alle Papiere und Versicherungen laufen ab, macht nüscht, ich werde von den Schwierigkeiten berichten, die so auftreten, damit andere davon lernen."

Liebe Heidi Hetzer, herzlichen Glückwunsch für Sie! Und gute Besserung für Hudo!

Lebenstraum: Heidi Hetzer Glückwunsch zum 79sten

WDR 4 Lebenstraum | 01.08.2016 | 02:39 Min.

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Heidis Handtaschendrama

Das "Handtaschendrama" ereignete sich in der argentinischen Stadt Mendoza. Heidi war gerade zurück von einer Busfahrt nach Santiago de Chile. Dort hatte sie Ersatzteile für Oldtimer Hudo abgeholt. Nach einer Nacht im Bus ohne Schlaf war sie morgens direkt mit den Teilen in die Werkstatt geeilt. Gegen Nachmittag wollte sie sich dann im Hotel ausruhen, machte aber zuvor noch einen Abstecher in den nahen Park, wo dann der Handtaschendiebstahl passierte.

Das ist jetzt zwar schon einige Wochen her, hängt Heidi aber immer noch nach, wird ihr - wie sie sagt - ein Leben lang nachhängen, weil eben mit der Tasche neben einer Menge Bargeld, Tablet-Computer, Smartphone, Fotokamera auch ihr Tourtagebuch und vor allem das für Sie wichtigste Andenken an ihren geliebten Vater, sein Taschenmesser, auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind.

Heidi Hetzer in Washington - Hier noch mit Tasche!

In den USA war sie noch da : Heidis berühmte weiße Autohandtasche

Zurück auf den Straßen

Heidi Hetzer mit ihrem Oldtimer in den Anden in einer Werkstatt

Anfang dieses Jahres schien das abenteuerliche Unternehmen vor dem Aus zu stehen. Heidi hatte unterwegs die Diagnose Krebs bekommen, kehrte nach Deutschland zurück, um sich in der Uni-Klinik Essen – wie Sie es ausdrückte – "den gefährlichen Rost entfernen zu lassen." Die Krebs-OP verlief erfolgreich, Heidi gönnte sich ein paar Tage Erholung bei ihrer Tochter in Norddeutschland – insgesamt nur einen Monat dauerte Heidis medizinischer "Boxenstopp" in Germany, dann ging es mit dem Flieger zurück nach Peru. Von dort ging die Tour weiter durch Bolivien und Paraguay Richtung Argentinien. Jetzt hat sie mal wieder von sich hören lassen, aus Chile!

Heidi Hetzer mit ihrem Oldtimer in den Anden in einer Werkstatt

Hudo, den haben die Anden so richtig geschafft: Motorschaden. Nicht der erste, aber wohl der schwerste. Jedenfalls wurde er zurückgeschleppt nach Chile, zu Oldtimerfreunden. Die sind hochmotiviert und wollen sich bei der Reparatur alle Mühe geben.

Neues von Heidi Hetzer – aus Chile

WDR 4 Lebenstraum | 13.05.2016 | 03:18 Min.

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Hudos neue Hupe

Immer eine besondere Freude ist es für Heidi, wenn sie auf Ihrer Tour um die Welt auf Menschen trifft, die ähnlich "autoverrückt" sind wie sie selbst.

Heidi kauft eine neue Hupe für Hudo

"Autoverrückte" unter sich: Heidi beim Fachsimpeln über Hudos neue Hupe auf dem Oldtimer-Markt in Hershey

"Das war ja auch in Hershey schön, wo alle alte Autos hatten, da konnte man von morgens bis abends nur 'Auto reden': Auto, Auto, Auto!", berichtet Heidi begeistert von ihrem Besuch auf einem großen Oldtimermarkt in Hershey, eine Stadt im US-Bundestaat Pennsylvania. Beim bloßen Fachsimpeln beließ es Heidi nicht - sie hat auch wichtige Ersatzteile erstehen können für ihren Oldtimer Hudo. Unter anderem eine neue Hupe. Endlich! Denn die alte Hupe klang doch etwas zu "fippsig" für ein recht imposantes Auto wie den "Hudson Great Eight".

In den USA macht das große Abenteuer Pause

Nicht drin aber immerhin recht nah dran am Weißen Haus: Heidi Hetzer in Washington

Nicht drin aber immerhin recht nah dran am Weißen Haus: Heidi Hetzer in Washington

Unsere Weltumfahrerin Heidi Hetzer ist offenbar ein bisschen genervt zur Zeit. Natürlich von ihrer verletzten rechten Hand, die sie doch recht stark im Alltag behindert – zum Glück nicht beim Schalten, so dass sie mit ihrem Oldtimer Hudo weiter durch die USA fahren kann.

Ein weithin sichtbarer Blickfang: das 169 Meter hohe „Washington Memorial“ in Form eines Obelisken

Ein weithin sichtbarer Blickfang: das 169 m hohe "Washington Memorial" in Form eines Obelisken

Wobei für Heidi dieser Teil ihrer Tour um die Welt dann doch nicht mehr so wirklich spannend ist. Sie war schon zuvor sehr oft in den USA, wo es fast überall sechsspurige Highways gibt und die meisten Landstraßen, auf die Heidi gerne ausweicht, perfekt ausgebaut sind. Heidi hat Familie und so viele Freunde in den Staaten, dass sie fast nur bekannte Menschen trifft – auch in der kleinen Stadt in der Nähe der US-Hauptstadt Washington. Eine Stadt namens "Germantown" – also, "Deutsche Stadt": Auch das noch!

Hudos kleine Eskapaden in Manhattan und Hollywood

In den USA macht vielleicht das "ganz große Abenteuer" zur Zeit ein bisschen Pause – aber trotzdem erleben Heidi und Hudo dort immer noch eine Menge.

Zwischenstopp am weltberühmten „Washington Memorial“: imposanter „Parkplatz“ für Heidis Auto-Handtasche

Zwischenstopp am weltberühmten "Washington Memorial": imposanter "Parkplatz" für Heidis Auto-Handtasche

Vor allen Dingen Oldtimer Hudo hat offenbar seinen Spaß daran, sich bevorzugt an ausgewählten Orten ein wenig daneben zu benehmen. Zum Beispiel auf dem berühmten Sunset Boulevard in Hollywood. Oder am nicht weniger berühmten Times Square in New York.

Schwerer Unfall kann die Weltumfahrerin nicht stoppen

Heidi Hetzer mit Gipsarm

Heidi nimmt den Gipsarm gelassen.

Pleiten, Pech und Pannen haben unsere 78 Jahre alte Weltumfahrerin Heidi und ihr Oldtimer Hudo auf ihrer bald 50.000 Kilometer langen Tour schon einige überstanden, bislang ging alles für Heidi recht glimpflich aus. Dann die erschreckende Nachricht: Heidi hatte in Kanada einen schlimmen Unfall.

Nicht beim Fahren auf der Straße, sondern in einer Werkstatt. In der kanadischen Stadt London ist es passiert. Beim Reparieren ihres Oldtimers Hudo hat sich Heidi schwer an der Hand verletzt. Was genau ist da passiert? Wie geht es Heidi? Bedeutet dies womöglich das verfrühte Aus für ihr großes Einmal-um-die-ganze-Welt-Abenteuer? Jetzt endlich lässt Heidi mal wieder selbst von sich hören – von der US-amerikanischen Ostküste. Das bedeutet: Sie hat ihren schlimmen Unfall schon wieder locker tausend Straßenkilometer hinter sich gelassen. Und sie scheint fest entschlossen, nicht aufzugeben.   

Heidi in Kalifornien, Hudo noch auf dem Pazifik

Während Oldtimer Hudo noch auf dem Frachtschiff über den Pazifik schippert, ist ihm Heidi mit dem Flugzeug vorausgeeilt und genießt ein paar schöne entspannte Wochen im Sonnenstaat Kalifornien. Ihr derzeitiges "Basislager" ist St. Louis Obispo, das liegt am berühmten Pacific Coast Highway zwischen Los Angeles und San Francisco. Dort wohnt Heidi bei ihrem alten Freund Kalle. Die beiden kennen sich seit 65 Jahren. Kalle war Azubi im Autobetrieb von Heidis Vater in Berlin.

Happy Birthday am Lake Tahoe!

Heidi Hetzer wendet dicke Fleischstücke auf dem Grill

Eine Barbecue-Party anlässlich Heidi Hetzers Geburtstag

Mit Kalle feiert Heidi Hetzer auch ihren Geburtstag. Am 20. Juni wurde sie 78 Jahre alt. Dazu richtete Kalles Tochter am wunderschönen, tiefblauen Gebirgssee Lake Tahoe im Nordosten Kaliforniens eine kleine Barbecue-Party für Heidi aus. An Geburtstagsglückwünschen mangelte es nicht. Besonders gefreut hat sie sich über einen persönlichen Videogruß der Kölner-Treff-Moderatorin Bettina Böttinger. Die ersten Gratulanten waren allerdings wir von WDR 4! Auch an dieser Stelle nochmal: Herzlichen Glückwunsch, liebe Heidi Hetzer und alles Gute für das neue Lebensjahr und die zweite Hälfte ihrer abenteuerlichen Oldtimer-Weltreise!

Ostern in Neuseeland

Heidi und Hudo an der Küste Neuseelands

Heidi schwärmt von der Landschaft Neuseelands

Um Ostern herum hatte sie gerade mit dem Schiff von Australien übergesetzt nach Neuseeland, und zwar auf die Südinsel. Weltenbummlerin Heidi schwärmt von Neuseelands Landschaften, Tierwelt und Schotterpisten und berichtet über eigene Großmutterfreuden am anderen Ende der Welt.

Weiter weg geht nicht

Heidi auf dem Weg nach Neuseeland

Heidi "spielt" die Kühlerfigur des Containerschiffs, das sie nach Neuseeland schippert

Am Osterwochenende sind Heidi und Hudo mit dem Frachtschiff in Neuseeland angekommen. "Weiter weg geht nicht!", sagt Heidi. Ostern am anderen Ende der Welt!

Heidi auf dem Weg nach Neuseeland

Einige der Mannschaftsmitglieder des Containerschiffs aus Myanmar und Singapore

Wie fühlt sich das an – für die Abenteurerin Heidi Hetzer, die aber eigentlich auch eine leidenschaftliche und stolze Großmutter ist. Von vier Enkeln, zu denen sich ganz bald ein fünfter gesellen soll. Alles, was den kleinen an Oma-Zuwendung jetzt entgeht, will Heidi nach Ihrer Rückkehr nachholen. Und zwar "doppelt und dreifach!". 

Heidi und Hudo im TV

Heidi auf dem Weg nach Neuseeland

NDR-Dokumentation "Heidis wilde Weltreise"

Am Karsamstag haben es Heidi und Hudo sogar in die ARD-Tagesthemen geschafft. Am Ostermontag lief im NDR-Fernsehen dann noch eine tolle 45-minütige Dokumentation "Mit dem Oldtimer nach Australien – Heidis wilde Weltreise".

Heidi möchte einen Kiwi sehen

Heidi auf dem Weg nach Neuseeland

Ein Straßenschild mit einem Kiwi wird Heidi in Neuseeland sicher begegnen

Weltenbummlerin Heidi Hetzer freut sich schon auf die Begegnung mit einem echten Kiwi – der ein kleiner, ziemlich lustig aussehender Vogel ist und zudem das Nationalsymbol Neuseelands. Insgesamt sieben Wochen werden Heidi und Hudo dort unterwegs sein. 

Camping unter freiem Himmel neben Hudo

In einem Oldtimer zwei Jahre lang um die Welt fahren – das ist per se schonmal eine teure Angelegenheit. Und weil Heidi Hetzers Oldtimer Hudo unterwegs schon eine Menge aufwändiger Reparaturstopps hatte – in Australien musste zuletzt ein aus Deutschland eingeflogener Austauschmotor eingebaut werden – kam es Heidi ganz gelegen, dass sie bei den Übernachtungskosten sparen konnte.
Sie hat viel in einfachen Herbergen für Rucksacktouristen übernachtet – und einige Male auch unter freiem Himmel campiert. Offenbar so erfolgreich, dass sie jetzt auch bei ihrer Tour durch Neuseeland nicht unbedingt feste Dächer überm Kopf braucht.

Unsere Weltenbummlerin Heidi Hetzer als "Grey Nomad", also autoverrückte "graue Nomadin": mit 77 Jahren hat Heidi am anderen Ende der Welt auch noch das Zelten für sich entdeckt! Obwohl in Neuseeland jetzt Herbst ist. Aber der soll ja vergleichsweise mild sein – jedenfalls nur etwas kühler als der Sommer.

Australien - Heidi am Ende der Welt

In Singapur wurde Hudo in einen Container gepackt und dann ging es per Schiff weiter. Richtung Australien!
Und auch von dort meldet sich Heidi wieder bei WDR 4!

Mit Heidi und Hudo um die Welt: Der "Roller-Überfall-Unfall"

Momentan sind die beiden auf dem Schiff Richtung Australien unterwegs. Von Bord kann sie sich aus technischen Gründen nicht melden. Aber kurz bevor es auf das Schiff ging, hat uns Heidi Hetzer noch von einem haarsträubenden Erlebnis in Vientiane, der Hauptstadt von Laos, erzählt. Da stand ihr Oldtimer Hudo ja längere Zeit in der Werkstatt.

Also hat Heidi mit einem befreundeten jungen Mann eine Tour auf dessen Motorroller unternommen. Sie hatte eine ihrer berühmten quietschbunten Handtaschen am Arm, die aussehen wie ein großes Spielzeugauto. Und eine dieser Taschen traf auf den Straßen von Vientiane ein "krimineller Blick".

Mit Heidi und Hudo auf dem Containerschiff

Heidi und Hudo im Container unterwegs nach Australien

"Spezialgarage" für die Schiffspassage: Heidi hat ihren blitzblanken Hudo im Container geparkt!

Den Jahreswechsel musste Hudo in der Werkstatt verbringen, Heidi feierte deshalb notgedrungen in Ventiane, der Hauptstadt von Laos, Silvester. Dabei wollten die beiden doch auf keinen Fall ihre Schiffspassage nach Australien verpassen, die wenige Tage später von Singapur starten sollte. Und das ist von Laos aus noch eine ganz ordentliche Strecke!
Nachdem Oldtimer Hudo drei neue Kolbenringe bekommen hatte, konnte die Fahrt endlich von Laos aus weiter gehen. Durch Thailand und Malaysia bis Singapur!

Aber das Schiff, das Heidi und Hudo von dort nach Australien bringen sollte, war tatsächlich leider schon weg. Da hieß es umplanen, umbuchen – und noch in Singapur hat Heidi vor ein paar Tagen einen Bericht abgesetzt, der uns aus technischen Gründen aber erst an diesem Wochenende erreicht hat. Seit Samstag, dem 31.01.2015, schippern Heidi und Hudo auf einem großen schwarzen Containerschiff Richtung Roter Kontinent. Und bevor Hudo dafür seefest verpackt werden konnte, hatte Heidi noch einiges zu erledigen – Schriftkram und Schrubberei!

Weihnachten mit Heidi und Hudo in Laos

Heidi Hetzer grüßt aus Laos zu Weihnachten

Frohe Weihnachten, liebe WDR-4-Hörer!

Heidi und Hudo, was für ein tolles Gespann, seit Juli dieses Jahres gemeinsam auf großer Weltreise! Zuletzt hörten wir von ihnen aus China, dem Reich der Mitte. Heidi Hetzer, die abenteuerlustige Berlinerin. Sehr flotte 77 Jahre alt und unverzagt unterwegs in ihrem Oldtimer, einem amerikanischen Hudson, Baujahr 1930, also mit stolzen 84 Jahren auf dem Buckel.

Heidi Hetzer grüßt aus Laos zu Weihnachten

Heidi Hetzer grüßt aus der Hauptstadt von Laos

Eigentlich wollten die beiden an Weihnachten schon in Singapur sein. Mit erneutem Motorschaden schafften sei es vom Süden Chinas immerhin noch gut 1000 Kilometer weiter bis nach Vientiane, in die Hauptstadt von Laos.
Auch da ist es jetzt Winter und entsprechend "kalt": maximal 29 Grad plus hat es tagsüber noch! Na dann, muckelige Weihnachten, Heidi und Hudo!

"Wo bleibt Herr Wang?" - Heidi und Hudo in China

Heidi und Hudo in China

Heidi und Hudo mussten in Almaty in Kasachstan länger auf die Einreiseerlaubnis nach China warten. Dann ist es endlich so weit: Über Kirgisistan geht es heftig bergauf Richtung chinesische Grenze. Als es zu glatt und steil wird, geht dem alten Hudo die Puste aus. Er muss von einem Abschleppwagen Huckepack genommen werden. Eiseskälte an der noch geschlossenen Grenze: Heidi muss in einer Bauarbeiter-Hütte übernachten. Und am nächsten Mogen heißt es: bloß pünktlich am Schlagbaum sein, um ja den staatlich bestellten chinesischen Reiseführer nicht zu verpassen!

Almaty: Für Chinas Berge schon mal warm anziehen!

Heidi Hetzer beim Friseur

Heidi nutzt die Wartezeit für einen gründlichen Frisur-Check

Derzeit (Ende Oktober) warten Heidi und Hudo noch immer in Almaty in Kasachstan darauf, endlich nach China einreisen zu dürfen.

Hodo im Schnee in Almaty

Oldtimer Hudo: leider nicht wirklich winterfest!

Und es scheint, als müssten sich Heidi und Hudo für diesen Teil ihrer Tour schon jetzt ganz warm anziehen…

Almaty: Heidi vermisst die Sonne

Zuletzt in Usbekistan schwächelte der alte Hudson ja doch ein wenig und Heidi Hetzer musste eine Zwangspause von fast drei Wochen einlegen. Außerdem musste wegen eines abgelaufen Visums die Reiseroute geändert werden. Russland und Mongolei fielen aus.

Heidi Hetzer und Hudo auf den Weg nach China

An Hudos Amaturenbrett fährt Heidis Familie mit um die Welt


Stattdessen sollte es der direktere Weg nach China sein. Trotz hartnäckiger Lichtmaschinenbeschwerden schafften Heidi und Hudo es nach Kasachstan.

Heidi Hetzer und Hudo auf den Weg nach China

In Kasachstan: Daumen drücken für die Weiterfahrt nach China

In der ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty, wo es auch eine chinesische Botschaft gibt, versucht Heidi schon seit ein paar Tagen grünes Licht für ihre geänderten Einreisepläne zu bekommen.
Kein leichtes Unterfangen, braucht man doch für so eine Autotour durch China nicht nur spezielle Transit-Genehmigungen, sondern auch einen staatlich bestellten "Beifahrer".

Verkürzte Route?

Die Weltreise von Heidi und Hudo ist ja leider in Usbekistan ziemlich ins Stocken geraten. Hudo schwächelt - erst war es ein defekter Pleuel, dann die Lichtmaschine, jetzt noch die Zylinderkopfdichtung - Ersatzteilbeschaffung und Reparaturen kosten Nerven und Zeit. So viel Zeit, dass Heidi jetzt wohl schweren Herzens ihre Route abkürzen muss.

Buchara

Momentan "fastet" Hudo - er steht ja seit einer Woche in der Werkstatt. Aber wenn er fährt, dann entwickelt der Hudson Grand Eight, Baujahr 1930, ordentlich Durst: 25 Liter Benzin auf hundert Kilometer. Und alle 2000 Kilometer ist ein kompletter Ölwechsel (10 Liter) fällig. Aber wovon ernähren sich eigentlich Heidi und ihr Beifahrer Patrik unterwegs?

Heidi ölt die Felgen von Hudo ein

Hudo steht in der Werkstatt in Buchara und wartet auf sein neues Pleuel. Heidi wohnt ein paar Kilometer entfernt im Hotel. Aber natürlich besucht sie ihren motorkranken Freund jeden Tag!

Usbekistan

8500 Kilometer haben sie schon geschafft und sind bis Usbekistan gekommen.

Dabei haben sie einige Strapazen meistern müssen - es gab die ein oder andere technische Panne und manchen Visa-Ärger - und jetzt stecken Heidi und Hudo wegen eines schwierigeren Motorschadens schon seit Tagen in der usbekischen Stadt Buchara fest - dringend benötigte Ersatzteile lassen auf sich warten. Da könnte selbst ein grundfröhlicher Mensch wie Heidi Hetzer dann doch mal zum Morgenmuffel werden!

Im Moment läuft bzw. fährt leider gar nichts mehr. Schon seit einer Woche steht Oldtimer Hudo mit veritablem Pleuelschaden in einer Werkstatt in Buchara. Eine tolle Stadt, für die Heidi Hetzer jetzt viel mehr Zeit hat als eigentlich vorgesehen. Immerhin!

Aserbaidschan

Heidi und Hudo mit Polizisten in Aserbaidschan

Bisher lief alles so reibungslos für Heidi und Hudo – doch am Wochenende gab es einige Stimmungsdämpfer: erst der Beifahrer weg, dann eine ewig lange Grenzüberquerung, die erste Reifenpanne, dreiste Polizisten und unangenehm aufdringliche Motorradfahrer.

Dieses Aserbaidschan war jedenfalls alles andere als ein gemütliches Pflaster für Heidi und Hudo, es gab allein 14 Stunden Aufenthalt an der aserbaidschanischen Grenze.

Hudo über quert eine Brücke über den Bosporus

Bisher gab es keine größeren Pannen. Die Berge im Osten der Türkei und die große Hitze – bis fast 40 Grad im Schatten – machen Oldtimer Hudo allerdings zu schaffen – er schwitzt etwas zu viel Kühlwasser aus.

Heidi gibt einem Taxifahrer ein Autogramm

Aber ansonsten sind Heidi, Hudo und auch ihr neuer Beifahrer Patrik Heinrichs bester Dinge.

Der Start

Heidi Hetzer steht auf ihrem Auto und verabschiedet sich

Am Sonntag war der Start

Clärenore Stinnes, Industriellen-Tochter aus Mülheim an der Ruhr, umrundete ab 1927 als erste Frau in einem Automobil die Welt. Im Gedenken an diese frühe Pioniertat startete eine andere Frau eine ähnliche spektakuläre Expedition: die ehemalige Rennfahrerin Heidi Hetzer.

Wir begleiten sie auf ihrer zwei Jahre dauernden Reise um die Welt. Von Berlin aus startete Heidi Hetzer ihre 60.000 km lange Tour in einem Hudson Great Eight Oldtimer Baujahr 1930.

Die Route

Eine Karte zeigt die Route der Weltreise

Nun fährt Heidi zwei Jahre lang mit einem Oldtimer um die Welt, sie postet von ihrer Reise und stellt Bilder von unterwegs ein. Mehr Infos, Fotos und die aktuelle Position von Heidi und Hudo auf ihrer Website.

Wir berichteten bereits zum Start der wagemutigen Tour

Stand: 13.03.2017, 11:59