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Ab ins Wochenende - "Supernova der guten Laune"

Kind mit Gitarre jubelt

Ab ins Wochenende - "Supernova der guten Laune"

Wer mag sie nicht, die Hits der 70er- und 80er-Jahre? Beim Hören ist gute Laune vorprogrammiert – und genau damit sollen die Hörer von WDR 4 nun jeden Freitagabend ins Wochenende starten. Was sie genau erwartet, verraten Ulf Pohlmeier, stellvertretender WDR 4-Wellenleiter, und Michael Zimmermann, WDR 4-Musikchef.

WDR 4: Wie kam es zu der Idee, freitagsabends eine Show zu den 70er- und 80er Jahren ins WDR 4 Programm zu nehmen?

Ulf Pohlmeier: Wir haben im vergangenen Jahr erstmals Themenwochenenden zu den 70er- und 80er-Jahren ausgestrahlt. Diese Sendungen waren jeweils ein großer Erfolg. Die Resonanz darauf war überwältigend. Wir haben hunderte von begeisterten Hörer-Zuschriften bekommen. Das Thema ist nicht nur bei ihnen mit einer großen Leidenschaft belegt – allen Beteiligten hat es viel Spaß gemacht. Deshalb hatten wir die Idee, die Zeit der 70er und 80er regelmäßig im Programm zu verankern. Wir verbinden quasi das Schöne des Wochenendes, das Wochenend-Feeling, mit der Leidenschaft der Hörer. Das ist wie eine Supernova der guten Laune.

WDR 4: Was erwartet die Hörer?

Michael Zimmermann und Ulf Pohlmeier vor einem WDR 4-Plakat

Michael Zimmermann (l.) und Ulf Pohlmeier

Michael Zimmermann: Vor allem viel Musik der 70er- und 80er Jahre. Zusätzlich gibt es Rubriken zu dem, was in der Zeit passiert ist, zu prägenden Ereignissen, und welche Musik die Menschen damals bewegt hat.

Ulf Pohlmeier: Es ist weniger eine musikjournalistische Sendung, sie zielt vielmehr auf das Lebensgefühl der Hörer ab, dass wir wieder aufleben lassen wollen. Sie fühlen sich wieder in ihre Jugend zurückversetzt, wenn sie die Musik hören und an die damaligen Erlebnisse erinnert wird.

WDR 4: Geplant sind auch Inhalte, die nicht im Tagesprogramm auftauchen …

Zimmermann: In "Ab ins Wochenende" wollen wir die ganze musikalische Bandbreite der 70er- und 80er-Jahre abbilden.

Pohlmeier: Das Tagesprogramm ist breiter gefächert, dort spielen wir auch Musik aus den 60ern oder aktuelle Stücke. Dadurch, dass wir am Freitagabend den Schwerpunkt auf die 70er und 80er-Jahre setzen, können wir dort Inhalte platzieren, die zu anderen Zeiten nicht unbedingt passend sind, beispielsweise morgens um 7 Uhr. Da ist mehr Platz für Inhalte mit Kultcharakter. So haben wir vor, eine Maxi-Single der Woche zu spielen. Das passt ja auch gut in diese Ära rein.

WDR 4: Können sich die Hörer auch Musik wünschen?

Zimmermann: Wir schauen mal. Sicher wird es den Last-Minute-Wunsch geben. Das hängt auch davon ab, welche Resonanz es seitens der Hörer auf die neue Sendung gibt und was sie bewegt.

WDR 4: Was ist das Spezielle an "Ab ins Wochenende"?

Zimmermann: Im Grunde ist es eine Unterhaltungssendung, in der wir versuchen, ein Stück Lebensgefühl wieder aufleben zu lassen, in Geschichten und Musik die damalige Zeit wieder Revue passieren zu lassen.

Ingolf Lück

Ingolf Lück

Es gibt kein anderes Programm im WDR, das so früh mit einer Party ins Wochenende startet. Um 18 Uhr steht der eine oder andere schon am Grill oder hat sein erstes Bier getrunken. Es macht Spaß, dabei die Musik von Human League, Santana oder Tina Turner im Radio aufzudrehen.

Pohlmeier: Insgesamt steht mehr Personality im Vordergrund als bei anderen Sendungen auf WDR 4. Das fängt bei den beiden Moderatoren an. Martina Emmerich und Peter Großmann sprühen vor Energie. Hugo Egon Balder und Ingolf Lück, die beide ihre eigenen Rubriken in der Sendung haben, sind ebenfalls zwei lebendige und interessante Charaktere.

WDR 4: Kommt auch der ein oder andere Gast in die Sendung?

Pohlmeier: Da sind wir offen. Ab Juni gibt es jeden ersten Freitag im Monat das "Chart-Sofa". Darauf sitzen dann interessante und kompetente Gäste. Namen wollen wir noch nicht verraten. Insgesamt sind wir von der Idee der Sendung überzeugt. Sie muss sich nun aber noch etablieren – und wir die Resonanz der Hörer darauf abwarten.

Das Gespräch führte Stefanie Hallberg

Stand: 12.05.2017, 14:00