30.04.2017 | Köln | ACHT BRÜCKEN - Musik für Köln: Bamberger Symphoniker

Jakub Hrůša

30.04.2017 | Köln | ACHT BRÜCKEN - Musik für Köln: Bamberger Symphoniker

Die Bamberger Symphoniker beleuchten die Verbindungen zwischen asiatischer und europäischer Musik, zwischen Orgel und Sinfonik.

Bamberger Symphoniker
Datum: Sonntag, 30.04.2017
Ort: Philharmonie
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Beginn: 18.00 Uhr

Sheng – so heißt eins der ältesten Musikinstrumente der Welt. Die chinesische Mundorgel ist 3000 Jahre alt und sieht aus wie eine wundersame Zwergenorgel, deren Pfeifen zu einem Bündel zusammengebunden worden sind. Die südkoreanische Komponistin Unsuk Chin erzählt in ihrem Konzert für Sheng und Orchester vom Gott der Lüfte und beschwört eine klangsinnliche Traumwelt herauf. Ihr japanischer Kollege Toshio Hosokawa hat zwar für die europäische Orgel ein Konzert komponiert, aber auch er ist ein Weltenwandler, der lustvoll Bögen spannt zwischen Ost und West. Sein Konzert, das 2016 entstanden ist, heißt programmatisch »Umarmung«. Die Bamberger Symphoniker unter ihrem neuen Chefdirigenten Jakub Hrůša kontrastieren diese beiden modernen asiatischen Werke bewusst mit der Musik eines großen Erneuerers in der Vergangenheit: mit Johannes Brahms.

Unsuk Chin
Šu (2009)
Konzert für Sheng und Orchester

Toshio Hosokawa
"Umarmung" – Licht und Schatten
für Orgel und Orchester
Kompositionsauftrag der Bamberger Symphoniker, Kölner Philharmonie (KölnMusik), Philharmonie Luxembourg & Orchestre Philharmonique du Luxembourg und der Wiener Konzerthausgesellschaft, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Johannes Brahms                        
Sinfonie Nr. 4 e-moll op. 98

Bamberger Symphoniker
JAKUB HRŮŠA / Leitung