31.03.2017 | Köln | Russische Rhapsodien

Leonard Slatkin

31.03.2017 | Köln | Russische Rhapsodien

Russische Komponisten, die sich von Italien inspirieren lassen – das ist ein roter Faden dieses Programms. Die Gäste tragen große Namen: Leonard Slatkin, der alle großen Orchester der Welt dirigiert hat, und der Pianist Kirill Gerstein.

Russische Rhapsodien
Datum: Freitag, 31.03.2017
Ort: Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln
Beginn: 20.00 Uhr

Peter Tschaikowskij kann man an diesem Abend gleich zweimal beim Träumen von Italien zuhören: Im Capriccio Italien verarbeitet er italienische Volksmusik, die er vermutlich in Rom kennen gelernt hat. Die Inspiration für Francesca da Rimini verdankt sich einem Klassiker der italienischen Literatur, der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri. Bei Sergej Rachmaninow war es ein Klassiker der Violinliteratur, der ihn zu einer eigenen Komposition anregte: Das Thema aus Paganinis 24. Capriccio für Violine Solo, das Rachmaninow in einem nicht minder schwer zu spielenden Klavierpart aufgreift und neu deutet. Ebenfalls eingearbeitet hat er einen alten gregorianischen Choral, “dies irae“ – der im zweiten Rachmaninow-Werk des Abends, der Toteninsel, ebenfalls eine dominante Rolle spielt.

Peter Tschaikowskij
Capriccio Italien für Orchester op. 45

Sergej Rachmaninow
Rhapsodie über ein Thema von
Paganini a-moll für Klavier und Orchester op. 43

Die Toteninsel
Sinfonische Dichtung nach Arnold Böcklin
für großes Orchester op. 29

Peter Tschaikowskij
Francesca da Rimini
Fantasie nach Dantes »Göttlicher Komödie« für Orchester op. 32

Mitwirkende:

  • Kirill Gerstein, Klavier
  • WDR Sinfonieorchester Köln
  • Leonard Slatkin, Leitung

19 Uhr Konzerteinführung

Moderation: Wibke Gerking