"... dass wir frei sind und sein wollen."

Das Denkmal für den Kirchenreformator Martin Luther in Eisenach.

Luther und der Bauernkrieg 1525 - 01.11.2015

"... dass wir frei sind und sein wollen."

Von Christoph Fleischmann

Im Jahr 1525 kämpften deutsche Bauern gegen Leibeigenschaft und ungerechte Gesetze. Sie wollten frei sein. Ein Anstoß zu ihrer Revolte waren die reformatorischen Gedanken Martin Luthers, der von der "Freiheit eines Christenmenschen" geschrieben hatte.

WDR 5 Lebenszeichen | 01.11.2015 | 24:39 Min.

Im Jahr 1525 kämpften deutsche Bauern gegen Leibeigenschaft und ungerechte Gesetze. Sie wollten frei sein. Ein Anstoß zu ihrer Revolte waren die reformatorischen Gedanken Martin Luthers, der von der "Freiheit eines Christenmenschen" geschrieben hatte. © WDR 2015

Jeder Christ sollte sich den Glauben selbst und selbstbewusst aneignen. Aber Luther enttäuschte die Bauern. Er kritisierte die 12 Artikel der schwäbischen Bauern und hetzte gegen die Aufständischen. Trotzdem hielt und hält sich die Meinung, Luther sei mit seinen Ideen ein Wegbereiter des modernen Freiheitsverständnisses geworden; ja der Protestantismus sei sogar die "Religion der Freiheit". Warum ist das so? Welches Verständnis von Freiheit hatte Luther und welches die Bauern? Und welche Freiheit meinen wir heute?

Redaktion: Christina-Maria Purkert

WDR 3 Lebenszeichen als Podcast

Die Sendung Lebenszeichen wird um 22:05 Uhr auf WDR 5 wiederholt

Stand: 01.11.2015, 08:30