Didone abbandonata

Lautten Compagney Berlin

Didone abbandonata

Georg Friedrich Händel macht eine Oper zur Oper: Seine "Dido" folgt dem Vorbild des von ihm bewunderten italienischen Komponisten Leonardo Vinci.

Aus Vergils Dido und Aeneas hat Pietro Metastasio ein Opernlibretto gemacht, das bis in unsere Tage dutzendfach vertont wurde, unter anderem 1726 von Leonardo Vinci. Dessen Oper hat Georg Friedrich Händel so beeindruckt, dass er sie als Grundlage für seine "Didona abbandonata" nahm, die er in einer geglückten Mischung aus Vinci und Händel 1737 in London auf die Bühne brachte.

Dido, die Königin von Karthago, liebt den trojanischen Helden Aeneas. Doch die beiden Liebenden sollen einfach nicht zusammenfinden. Seiner göttlichen Bestimmung folgend, gründet Aeneas das ferne Rom. Dido kämpft derweil gegen die Avancen des afrikanischen Königs Jarbas, der es nicht nur auf sie, sondern vor allem auf Karthago abgesehen hat. Letztlich wird Jarbas leer ausgehen, denn Dido wirft sich in die brennenden Trümmer ihres Reiches.

Didone abbandonata
Drama in von Leonardo Vinci und Georg Friedrich Händel

Didone: Robin Johannsen, Sopran
Enea: Olivia Vermeulen, Mezzosopran
Jarba: Antonio Giovannini, Countertenor
Selene: Julia Böhme, Alt
Araspe: Namwon Huh, Tenor
Osmida: Polina Artsis, Mezzosopran

Lautten Compagney Berlin
Leitung: Wolfgang Katschner
Redaktion: Richard Lorber