Storm im Exil

Literaturmuseum Theodor Storm und Storm-Denkmal in Heiligenstadt

Storm im Exil

Von Hans-Jörg Dost

... oder:
Was Sie in Heiligenstadt hören wollen, müssen Sie schon selber singen!
Heute wäre Theodor Storm, ein wichtiger Vertreter des deutschen Realismus, 200 Jahre alt geworden. In Erinnerung an ihn beschäftigt sich das Hörspiel mit seiner Zeit im Exil, im Heiligenstadt des 19. Jahrhunderts.

Theodor Storm lebt im Exil, weil seine Heimat Schleswig von Dänemark besetzt ist, und arbeitet als Kreisrichter. Als vorgesetzte Behörden versuchen, die Beamten am Kreisgericht in ihrer Stimmabgabe bei der bevorstehenden Wahl zu beeinflussen, reagieren diese empört. Zunächst sind sie zum Protest entschlossen, Storm soll den passenden Text dazu schreiben.

Später ziehen die Juristen jedoch nach und nach ihre Unterstützung für das Vorhaben zurück. Storm, der die Manipulation durch die preußische Regierung nicht hinnehmen will, schickt seinen Protest zur Veröffentlichung an die Vossische Zeitung in Berlin. Dort kommt der Brief jedoch nicht an, stattdessen wird Storm nach Schleswig ausgewiesen.

Mit Kurt Nolze, Bärbel Röh, Horst Rehberg, Michael Schweighöfer, Arno Wyzniewski u. a.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Hörspiel leider nicht zum Download angeboten werden. Sie können die Sendung aufzeichnen. Auf unserer Seite "Der WDR RadioRecorder" finden Sie dazu einige Tipps.

Ausstrahlung: 14. September 2017
Von Hans-Jörg Dost
Regie: Barbara Plensat
Redaktion: Isabel Platthaus
Produktion: Rundfunk der DDR 1990/53'

Stand: 14.08.2017, 10:55