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Bi-Normal - Grenzbereiche des Bipolaren

Symbolbild Depression

Bi-Normal - Grenzbereiche des Bipolaren

Von Christian Lerch und Irina Balzer

Vor fünf Jahren bekam Justine die Diagnose 'Bipolare Störung'. Betroffene pendeln zwischen depressiven und manischen Phasen, denen von außen häufig mit Unverständnis und Abwehr begegnet wird. Bipolarität zählt zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in Deutschland.

Die Folgen von Justines Diagnose waren Medikamente, Nebenwirkungen und berufliche Ausgrenzung. Ständig beobachtete sie ihr Verhalten, ob ihre Stimmungen und ihr Verhalten zu extrem waren. Nach einer Zwangseinweisung und mehreren psychiatrischen Untersuchungen wurde Justines Diagnose widerrufen. Immer mehr Experten warnen vor der Pathologisierung von psychischen Abweichungen. Doch viele Betroffene finden in der Diagnose endlich eine Erklärung für ihr Leiden. Wie Olivia, 49 Jahre alt: "Vor der Diagnose fühlte ich mich wie der Zweig einer dünnen Birke. Durch die Medikamente wurde ich zu einem Baumstamm."

Das Feature wird nach der Sendung in einer speziellen "3D-Fassung" zum Download angeboten, die besonders für das Hören mit Kopfhörern geeignet ist.

Bi-Normal - Grenzbereiche des Bipolaren

WDR 3 Hörspiel | 18.07.2017 | 53:26 Min.

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Ausstrahlung: 18. Juli 2017
Von Christian Lerch und Irina Balzer

Sprecherin Justine: Effi Rabsilber
Regie: Matthias Kapohl
Regieassistenz: Ellen Versteegen
Technische Realisation: Benedikt Bitzenhofer und Ilse Sieweke
Redaktion: Leslie Rosin
Produktion: WDR/ORF 2015

Stand: 07.06.2017, 16:45